#450133 - 09/12/11 05:12 AM
Re: World of Warcraft
[Re: Ralf]
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Death Dragon
Registered: 04/04/05
Posts: 2741
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Scheinbar hat wirklich niemand "Psychonauts" gespielt. Da ich nicht alle Gegenstände der Schnitzeljagd finden konnte (wie bringt man den verdammten Schädel aus dem Geysir raus?), habe ich bei Google nach einer entsprechenden Seite gesucht. Gefunden habe ich: Eine Komplettlösung, die sich aber komplett auf die Haupthandlung konzentriert und mir daher nicht weiterhilft. Und einen sehr vielversprechend aussehenden Walkthrough, der aber leider kostenpflichtig ist ... *seufz*
Ich werde noch ein wenig weitersuchen (was heißt eigentlich "Schnitzeljagd" auf Englisch?), aber das wäre wirklich das erste Mal, daß ich zu einem Computerspiel keine passende Hilfe im Internet finde - selbst zu zehn Jahre alten Spielen findet man mehr! Vor fünf Jahren ist Ralfs Frage offenbar unbeantwortet geblieben ( hier wurde sie gestellt) ... und schon naht Hilfe! Damit die schlaflosen Nächte ein Ende haben:  Es gibt da ja zwei Geysire. Man stellt sich auf den ohne Schädel und wendet seinen Schild an, dann erhöht sich bei dem anderen der Druck und der Schädel fliegt raus. Wenn man den Schädel findet, bevor man den Schild hat, wie wahrscheinlich die allermeisten Spieler, kann man natürlich lange rumprobieren, ohne etwas zu erreichen.
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#453903 - 03/09/12 04:51 PM
Re: World of Warcraft
[Re: AlrikFassbauer]
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Archmage
Registered: 09/12/05
Posts: 2192
Loc: Turm des Magiers
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Zu Steam gab's ja eine Stellungnahme vom Deadalic-Cheffe: Laut Fichtelmann zeigt unter anderem eine große Zahl von Pleiten, wie schwierig es ist, im globalen Markt über den klassischen Handel Geld zu verdienen - "die Verkaufszahlen sind unglaublich schlecht". Deshalb sei Steam für sein Unternehmen inzwischen sehr wichtig: "Kein Handelspartner ist in der Lage, weltweit so effektiv wirklich gute Spiele an interessierte Kunden zu verkaufen. Und keiner behandelt einen so fair, sofern man denn überhaupt Partner von Steam ist und sie ein Spiel selbst unterstützen". Über alle anderen Onlineshops würde man laut Fichtelmann nur 10 bis 20 Prozent der Umsätze erreichen können, die über Steam zu erzielen seien. Quelle Tja, wie dem auch sei. Steam will ich nicht. Wenn's dabei bleibt, ist "Satinavs Ketten" für mich auch gestorben. Eigentlich schade, denn ich boykottiere ein DSA-Spiel nur ungerne. Aber vielleicht kommt ja auch in ein paar Jahren mal eine Budget-Version, die dann ohne Steam auskommt. Solange kann ich dann wohl warten. Dieser Trend zur Online-Registrierung etc. ist unheimlich lästig. Eine ebenso ätzende Variante ist ja die Lösung beim King's Bounty Add-On "Crossworlds", das man nur drei Mal installieren kann. Das habe ich damals auch nur mit Zähneknirschen akzeptiert. Aber inzwischen gab es das Spiel ja nochmal in der PC-Games und diese Version kann man beliebig oft installieren. Hätt ich mal ein wenig gewartet... jetzt hab ich beide Versionen hier rumflattern. Apropos King's Bounty: So, gestern habe ich "Armored Princess" auch endlich beendet - auf Stufe 57, der Drache war auf 52 oder 53, glaube ich. Ich frage mich ja, welches das maximal erreichbare Level ist - vielleicht 60? Zusammen mit dem Add-On ist mir mit Amelie zumindest Stufe 61 mal gelungen - da scheint es also in dem Sinne keine Obergrenze zu geben. Zu Stufe 62 hätte auch gar nicht mehr sooo viel gefehlt. Nur beim zahmen Drachen ist bei Stufe 60 wirklich Schluss, wenn er diese Stufe erreicht, sammelt er keine Erfahrung mehr. Was eigentlich merkwürdig ist, denn dessen Fähigkeiten hätte man noch weiter ausbauen können. Der Nachfolger "Warriors of the North" erscheint laut Amazon ürigens auch am 28. September. Bzw. da es ja anscheind wieder auf der gleichen Engine etc. basiert, ist es wohl nur wieder ein großes Stand-Alone-Addon, wie es "Armored Princess" ja eigentlich auch schon war. Aber mir reicht das.
Edited by Pergor (03/09/12 04:56 PM)
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#453912 - 03/10/12 06:52 AM
Re: World of Warcraft
[Re: Pergor]
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Elder Druid
Registered: 03/10/03
Posts: 19505
Loc: Rogue Squadron
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Eine ebenso ätzende Variante ist ja die Lösung beim King's Bounty Add-On "Crossworlds", das man nur drei Mal installieren kann. Steht das wirkklich so auch auf der VErpackung ? Wenn nein, dann ist das doch ein Sachmangel, oder nicht ? Oder wie nennt man das ? Was Steam und den internatuionalen Markt angeht : International sicherlich, da geht bestimmt auch kein weg dran vorbei. Aber wer wird denn schon Satinavs Ketten international kaufen ? Wer kennt denn schon die Marke "DSA" überhaupt ? Selbst THQ kannte sie nicht, oder es war denen so unwichtig, daß sie den internationalen Verkauf und das niht-existente Marketing zu den Drakensang-Spielen so sehr vermurkst hben (was übrigens auch einige internationle Spieler auf die Palme gebracht hat !). Deutschland ist dasd Einzige oder zumindest eines der letzten Märkte weltweit, in denen Adventurespiele "funktionieren". In den USA sind sie praktisch tot, nicht zuletzt dank LucasArts, ie irgendwann beschlossen haben, daß es in Europa gar keine Adventurespieler mehr gäbe und sie daraufhin JEGLICHE Produktion von Adventurespielen aufgegeben haben. Die MI-Remakes sind vor diesem Hintergrund eher als Ausreißer denn als Regel zu betrachten.
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#453914 - 03/10/12 07:13 AM
Re: World of Warcraft
[Re: AlrikFassbauer]
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Archmage
Registered: 09/12/05
Posts: 2192
Loc: Turm des Magiers
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Steht das wirkklich so auch auf der VErpackung ? Wenn nein, dann ist das doch ein Sachmangel, oder nicht ? Oder wie nennt man das ? Ich glaube, der passende Begriff wäre "Kunden-Verarsche". Diese Limitierung ist beabsichtigt (wieder eine neue Form von Kopierschutz), wird aber auf der Verpackung nirgends erwähnt. Man muss bei der Installation einmalig einen Aktivierungscode (online) eingeben und dann geht's weiter. Und das kann man eben nur drei Mal machen. Ich wusste es aber vor dem Kauf wohl durch die Amazon-Rezensionen und hab das in dem Fall mal hingenommen. Eigentlich ist das aber eine Sauerei, denn ab und an muss man ja auch den Rechner platt machen oder bekommt einen neuen, usw. Dann ist man angeschissen. Ich hoffe, sie setzen diesen Kurs bei "Warriors of the North" nicht weiter fort.
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#453922 - 03/11/12 01:55 AM
Re: World of Warcraft
[Re: Ralf]
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Warlord
Registered: 04/25/03
Posts: 2867
Loc: Liechtenstein
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Zwar sind Adventures prozentual gesehen in Europa erfolgreicher aber der reine Absatzmarkt in den USA ist so gross, dass eine internationale Vermarktung die Verkaufzahlen durchaus verdoppeln kann.
Das Schöne an Steam - für die Entwickler - ist ja, dass man sich nicht um das Publishing kümmern muss, Werbung läuft praktisch von alleine (klar, muss schon nachgeholfen werden) und, wenn man komplett auf Datenträger verzichtet, hat man quasi null produktionskosten.
Den Markt von Indie-Spielen macht das ja überhaupt erst möglich - bzw. für die Entwickler interessant.
Was den Gebrauchtmarkt angeht: Vor einigen Jahren hatte ich guten Kontakt zu einem Herrn eines deutschen Softwarelabels. Er sagte mir, dass der Gebrauchtmarkt grössere Umsatzbussen machen würde, als Raubkopien. Ich war verwirrt und fragte, wie denn Tausende von Raubkopien die paar Gebrauchtkäufe übertrumpfen würden. Er meinte, dass von all den Raubkopien nur ein ganz kleiner Teil das Spiel tatsächlich gekauft hätte - der Rest seien "Sammler", die einfach mal alles runterladen aber Schlussendlich dann doch nur "Everquest" spielen. Aber wenn ständig die gleiche CD von einem Besitzer zum nächsten gehe, da haben sie nichts davon. Er verglich das immer mit Filmen und meinte, Computerspiel-Verkäufe könne man nicht mit DVD-Verkäufen vergleichen, sondern müsse das mit Kinoumsatz gleichstellen. Erst wenn das Spiel als Budget-Titel ein zweites Mal veräffentlicht würde, wären das beim Film die DVD-Verkäufe.
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#453964 - 03/13/12 08:33 AM
Re: World of Warcraft
[Re: Patarival]
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Elder Druid
Registered: 03/10/03
Posts: 19505
Loc: Rogue Squadron
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Er meinte, dass von all den Raubkopien nur ein ganz kleiner Teil das Spiel tatsächlich gekauft hätte - der Rest seien "Sammler", die einfach mal alles runterladen aber Schlussendlich dann doch nur "Everquest" spielen. Das habe ich durch Diskussionen und verlinkte Artikel auf RPGWatch im Wesentlichen bestätigt gefunden. Der Punkt, der mich ganz persönlich stört, ist, daß damit auch Second-Hand-Verkäufe weit jenseits des Endes des Produktlebenzyklusses verhindert werden. Das ist ja für "Spile-SAmmler" im Moment auch die einzige Möglichkeit, an Spiele heranzukommn. Mit der Bindung ist Schluß damit. Viel interessanter fand ich eigentlich übrigens diesen Teil aus dem von Pergor verlinkten Artikel : "A New Beginning und Edna Bricht Aus haben sie nach dreimaliger Vorstellung mit der Begründung abgelehnt, dass ihre Zielgruppe das Spiel nicht interessiert." Im Zuge der Berichterstattung um die GDC herum habe ich übrigens von dem Gerücht gehört (das natürlich immer ider von Valve verneint worden ist), sie würden irgendwann einmal eine "Steam-Konsole" machen. Aus marktwirtschaftlicher Sicht ist das nahezu pefekt. Damit könnten sie die Gewinne maximieren. Und hätten dann ein sehr, sehr schönes quasi-Monopol.
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#453965 - 03/13/12 09:20 AM
Re: World of Warcraft
[Re: AlrikFassbauer]
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Archmage
Registered: 03/10/03
Posts: 5510
Loc: Germany
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Aus marktwirtschaftlicher Sicht ist das nahezu pefekt. Damit könnten sie die Gewinne maximieren. Und hätten dann ein sehr, sehr schönes quasi-Monopol. Einfach nicht kaufen, dann haben sie auch kein Monopol. Außer natürlich man hat kein Problem mit Steam, dann kann man kaufen. Ich kaufe auch ungerne Steam-Produkte... eigentlich habe ich bewußt bisher nur Duke Nukem Forever gekauft. Dazu noch paar Belegexemplare von Kunden, sonst habe ich nix in meiner Steam-Library. Deponia z.B. habe ich mir blind vorbestellt, bei Satinavs Ketten bin ich noch am Überlegen. Aber wie schon mehrfach gesagt: Ich habe keine Skrupel, ein Spiel zu kaufen und es dann per Keks auch ohne Steam lauffähig zu machen. Was den Gebrauchtmarkt angeht: Verständlich, daß die Vertreiber und Entwickler das nicht gerne sehen, daß ein gekauftes Produkt durch mehrere Hände geht. Allerdings ist das etwas kurz gegriffen: Wenn ein Spieler ein Spiel X verkauft, kauft er mit einiger Wahrscheinlichkeit dann das Spiel Y für das Geld. Hätte er X nicht verkauft, wäre die Wahrscheinlichkeit für den Kauf von X geringer. Folglich ist der Gebrauchtmarkt zwar für die Statistik von X schädlich, aber für den Gesamtmarkt sieht die Sache nicht so schlimm aus. Klar, bei dem, was ein Spiel kostet, sind diese Reinvestitionsgedanken nicht ausschlaggebend... so könnte man annehmen, daß der besagte Spieler Y evtl. so oder so gekauft hätte... aber auszuschließen ist der Effekt trotzdem nicht. Aber Fakt ist trotz allem: Die Kunden entscheiden am Ende. Wie gesagt, ich habe Deponia gekauft, werde bei Satinavs Ketten aber wahrscheinlich nicht zuschlagen. Wenn nun Daedalic und vor allem Koch sehen, daß Satinavs Ketten bei weitem nicht so erfolgreich ist wie Deponia, wäre es im Bereich des Möglichen, daß sie sich Gedanken machen. Also: Nicht kaufen, was einem nicht gefällt. Dennoch ist mir klar, daß man mittlerweile auf digitalem Distributionswege mehr direkten Gewinn erwirtschaften kann... und daß auch immer mehr Kunden kein Problem damit haben. Insofern wird man als Verfechter der herkömmlichen Spieleverkäufe irgendwann einfach nicht mehr wichtig sein. Zum Glück ist es nix Lebenswichtiges, auf das man dann verzichten muß. 
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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