#24666 - 04/30/04 05:11 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Elder Druid
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Loc: Rogue Squadron
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"Alone in the Dark" urde von einem Burscheider gedreht. Burscheid ist ein kleines Städchen hier bei Leverkusen an der Kante zum Bergischen Land.
Artikel dazu : Deutschland tut sich mit dem Horror schwer
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When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it. --Dilbert cartoon
"Interplay….some zombiefied unlife thing going on there" - skavenhorde at RPGWatch
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#24668 - 05/04/04 09:03 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Archmage
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Loc: Franken
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Ich habe da ein interessantes Projekt entdeckt, das nächstes Jahr in die Kinos kommen soll: "Paris, je t´aime", ein Film über - Überraschung!  - Paris, der sich aus 20 fünfminütigen Episoden von verschiedenen Regisseuren zusammensetzt. Unter den Regisseuren sind: Woody Allen, Schauspielerin Fanny Ardant ("8 Frauen") in ihrem Regiedebüt, Tom Tykwer ("Lola rennt"), Ethan Coen ("Fargo"), die französische Regielegende Jean-Luc Godard, Alejandro González Inárritu ("21 Gramm"), Mira Nair ("Monsoon Wedding"), Vincenzo Natali ("Cube"), Sally Potter ("In stürmischen Zeiten"), Tim Roth (als Schauspieler u.a. in "Pulp Fiction") und Walter Salles ("Central Station"). Außerdem noch ein paar Zuschauereindrücke von Test-Screenings der kommenden Blockbuster (von www.aintitcool.com): "Troja" wurde eher mit den gemischten Gefühlen aufgenommen. Hervorragende Action, tolle Tricks und Kameraführung, schlechter Soundtrack und zu wenig Story. Übrigens waren in den ersten Testvorführungen Szenen zu sehen, in denen - zur Freude v.a. der weiblichen Zuschauer - Brad Pitt und Orlando Bloom ihre besten Stücke enthüllten.  Wie zu erwarten, wurden diese Szenen mittlerweile aber natürlich herausgeschnitten ... "Shrek 2" erhält bislang extrem positive Kritiken. Das gleiche gilt für den dritten "Harry Potter". Zu "Van Helsing" gab es zunächst fast nur negative Kritiken, mittlerweile aber fast ebenso viele positive und das überraschenderweise auch von renommierten Kritikern in der Presse ("Hollywood Reporter", "Variety"), die diese Art von Film normalerweise in der Luft zerreissen. Strange thing ...
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#24674 - 05/17/04 05:13 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Archmage
Registered: 03/11/03
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Loc: Franken
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Eigentlich habe ich dieses Topic in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt, also will ich jetzt mal wieder einen Film mit Kinostart im Jahr 2005 vorstellen, auf den ich mich bereits jetzt sehr freue. Es handelt um "Kingdom of Heaven", das Kreuzritter-Projekt, das Sir Ridley Scott ("Alien", "Black Hawk Down") schon lange verwirklichen wollte und wohl nicht zuletzt aufgrund seines Erfolgs mit "Gladiator" auch endlich verwirklichen darf. Und da Scott immer noch am besten Actionfilme drehen kann, hoffe ich hier auf ein schönes Spektakel.  Die Besetzung kann sich jedenfalls durchaus sehen lassen, wenngleich die Topstars á la "Troja" fehlen - aber das war in "Black Hawk Down" ja auch kein Problem. Okay, die Hauptrolle wird Elgi nicht so sehr erfreuen. Die wird nämlich von Orlando Bloom gespielt. Aber der Rest der Besetzung dürfte über die meisten Zweifel erhaben sein: OSCAR-Gewinner Jeremy Irons agiert neben Newcomerin Eva Green (bekannt geworden durch ihre Hauptrolle in Bernardo Bertoluccis jüngstem - mal wieder sehr umstrittenen - Werk "The Dreamers"), Liam Neeson, Edward Norton und Brendan Gleeson. Die Musik stammt wie meist bei Scott-Filmen von Hans Zimmer.
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#24675 - 05/17/04 07:17 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Archmage
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Loc: Germany
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Orlando Bloom, Jeremy Irons, Liam Neeson, Edward Norton, Brendan Gleeson... Na gut, daß die Topstars fehlen.  Und über den erstgenannten rege ich mich nicht auf... ich bin ganz ruhig... ich kontrolliere meine Emotionen und zwinge meinen Körper in einen absoluten Ruhezustand... ja, ich bin die Ruhe selbst... ommmm!
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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#24676 - 05/17/04 09:45 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Archmage
Registered: 03/11/03
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Loc: Franken
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Elgi: Okay, sagen wir: Es fehlen Topstars, die absolute Zuschauermagneten sind.  Irons ist zwar OSCAR-Preisträger, hat aber nicht wirklich in vielen Blockbustern mitgespielt. Neeson ist sehr beliebt, zieht aber alleine auch selten einen Film. Und Edward Norton wird zwar von allen Seiten bewundert (ebenfalls die meisten seiner Filme), aber einen richtigen kommerziellen Megahit hatte er bislang auch noch nicht, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht.
Themenwechsel. Nicht wirklich Hollywood, dafür sehr erfreulich: Der erste deutsche Wettbewerbsbeitrag beim größten Filmfestival der Welt in Cannes seit vielen, vielen Jahren wurde bei der heutigen Premiere mit minutenlangem Applaus bedacht. Es handelt sich um die deutsch-österreichische Co-Produktion "Die fetten Jahre sind vorbei" mit Daniel Brühl (der in Frankreich seit "Good bye, Lenin!" sowieso schon ein ziemlicher Star ist), Regie: Christian Weingartner ("Das weiße Rauschen").
Ebenfalls heute wird Michael Moores neues Werk "Fahrenheit 9/11" seine Weltpremiere in Cannes feiern. Angeblich soll die Bush-Regierung hinter den Kulissen alles versuchen, um einen US-Kinostart des Films - der u.a. finanzielle Verbindungen zwischen Bush und der Familie von bin Laden darlegen soll - zu verhindern, der Bushs Wahlchancen erheblich gefährden könnte.
Disney hat die Distribution ja bereits abgelehnt, bleibt zu hoffen, daß Miramax sich nicht so einschüchtern läßt. Immerhin sind die Weinsteins (die Chefs von Miramax) nicht gerade dafür bekannt, sich durch irgendjemanden beeinflussen zu lassen ...
Edited by Ralf (05/17/04 09:46 AM)
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#24678 - 05/18/04 07:45 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Archmage
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Dazu vielleicht einen interessanten Spiegel-Artikel, der sich aber auch mit dem Deutschen Beitrag (sehr wohlwollend übrigens) beschäftigt: Wahlkampf an der CroisetteQuote:
Das gilt, wie nicht anders zu erwarten, auch für Michael Moores neuen Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11", der sich mit den Machenschaften George W. Bushs, mit dem 11. September und dem Irak-Krieg befasst - und dessen Start in den US-Kinos nicht nur Disney, sondern nun auch noch das Weiße Haus verhindern wollte - sagt zumindest Moore.
Auf dem Festival hielt sich Moore zwar mit Beweisen und eindeutigen Anschuldigungen zurück, ließ aber verlauten, dass "jemand mit Verbindungen zum Weißen Haus", laut Moore ein "Spitzen-Republikaner", Druck auf die Filmfirmen Disney und deren Tochter Miramax ausgeübt habe, den politisch brisanten Film nicht im US-Präsidentschaftswahljahr in die Kinos zu bringen.
Nach der ersten halben Stunde des Films, in der Moore genüsslich die über Firmen-Beteiligungen vermittelten Geschäftsbeziehungen zwischen der Familie Bush und der Familie Osama bin Ladens aufdröselt, gewinnt der Propagandist Moore über den Dokumentaristen Moore die Oberhand. Er zieht alle Register, die Emotionen des Publikums mobil zu machen. Doch wie schon in "Bowling for Columbine" lähmt der human touch den Film: Verletzte Soldaten und Eltern verstorbener GIs geben über ihre Leiden Auskunft. Da wird "Fahrenheit 9/11" zum bloßen Abwahl-Spot gegen den Präsidenten.
Ich finde es etwas schade, daß solch ein brisantes Thema dann im Endeffekt doch nur dazu mißbraucht zu werden scheint, gegen Bush zu wettern. Aber mal sehen...
Viel ansehnlicher dafür das hier 
Kerry-Tochter halbnackt in Cannes
Quote:
Doch die Bilder, die die Fotografen an die Presseagenturen gaben, dürften den Vater der brünetten Schönheit wenig entzückt haben: Alexandra Kerry war beinahe nackt. Möglicherweise war der Skandalauftritt von Kerry aber gar nicht beabsichtigt: Dass schwarze Kleider bei Tageslicht zwar blickdicht sind, im Blitzlicht aber so durchsichtig wie Folie erscheinen, ist für Experten nichts Neues.
Und hier das Bild dazu:

In der Tat, ein riesiger Skandal ist das!
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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#24680 - 05/19/04 04:35 AM
Re: Die Passionsfrucht Brians
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Archmage
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Loc: Franken
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Nochmal zu "Fahrenheit 9/11": Der Festivaldirektor von Cannes hat gesagt, daß es unter seiner Leitung noch keinen Film gegeben hat, der ähnlich langen Applaus erhalten hat. Die Kritiker sind sich in der Bewertung des Films durchaus uneinig. Auf der einen Seite: "Times": "The best film Mr. Moore has made so far, a powerful and passionate expression of outraged patriotism." "Washington Post": "What's remarkable here isn't Moore's political animosity or ticklish wit. It's the well-argued, heartfelt power of his persuasion." "New York Times": "As annoying and outrageous as he can be, he has the guts and talent to tie together various aspects of the post-9/11 era in a way that makes you question many things." "Guardian": "It was strident, passionate, sometimes outrageously manipulative and often bafflingly selective in its material, but Michael Moore's Fahrenheit 9/11 was a barnstorming anti-war/anti-Bush polemic tossed like an incendiary device into the crowded Cannes festival." Auf der anderen Seite: "Hollywood Reporter": "No debate, no analysis of facts or search for historical context. Moore simply wants to blame one man and his family for the mess we are now in." "New York Post": "Far from [being] the political hot potato ... Fahrenheit 9/11 is more like a lot of hot air." Tja, ich jedenfalls freue mich auf den Film. Und wenn Moore es tatsächlich schaffen sollte, die Amis dazu zu bewegen, Bush nicht wiederzuwählen, dann ist mir auch egal, wie plakativ der Film ist ...
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