#27877 - 12/04/05 01:06 AM
Offtopic wie immer ...
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Angel
Registered: 11/25/03
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#27884 - 12/09/05 04:55 AM
Wieder mal....
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Ancient Dragon
Registered: 03/10/03
Posts: 8022
Loc: Krynn
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Chinas Polizei schießt auf protestierende Bauern
Peking (dpa) - Bei blutigen Zusammenstößen in Südchina sind protestierende Dorfbewohner durch Schüsse der Polizei getötet worden. Die Zahl schwankte nach offiziell unbestätigten Augenzeugenberichten zwischen vier und einigen Dutzend Toten.
Bewohner von Dongzhou nahe der Küstenstadt Shanwei (Provinz Guangdong) bei Hongkong bestätigten am Donnerstag telefonisch der Deutschen Presse-Agentur in Peking, dass paramilitärische Polizei das Feuer eröffnet und Demonstranten getötet habe. Zahlen konnten sie nicht nennen. Einige Dorfbewohner hatten sich auch mit Brandsätzen bewaffnet und Straßensperren errichtet.
Die tödlichen Zwischenfälle sind der vorläufige Höhepunkt der fünf Monate andauernden Proteste in Shanwei gegen Enteignungen von Grund und Boden zu Gunsten örtlicher Kraftwerksprojekte und mangelnde Zahlungen für die Dorfbewohner. "Wir haben keine Entschädigung bekommen, nicht einen Pfennig", beklagte ein Bauer, der wegen eines Windenergieparks enteignet wurde. Nach der Festnahme von drei Vertretern der unzufriedenen Dorfbewohner am Dienstag hätten sich Tausende versammelt und deren Freilassung gefordert, berichtete der US-Sender Radio Free Asia (RFA).
Bei der Konfrontation seien mehrere Hundertschaften der paramilitärischen Polizei mobilisiert worden, die erst Tränengas eingesetzt und dann das Feuer auf die Demonstranten eröffnet hätten. Die Menschenrechtsgruppe Amnesty International und RFA berichteten unter Berufung auf Dorfbewohner, mindestens vier Menschen seien möglicherweise getötet worden. "Mindestens vier Dorfbewohner sind ums Leben gekommen", zitierte RFA einen Augenzeugen. "Viele sind durch Schüsse verletzt worden."
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo erreichte Dorfbewohner in Dongzhou, die sogar von 20 bis 50 Toten sprachen. 40 bis 50 seien verletzt worden. Die Behörden verweigerten auf Anfrage jede Auskunft. "Wir erfüllen nur unsere Pflicht", sagte ein Polizeisprecher von Honghaiwan, wo eine Wirtschaftszone entsteht und mehrere Kraftwerksprojekte verfolgt werden. Der Sprecher des Außenministeriums in Peking wollte "herausfinden, was passiert ist".
Die Hongkonger Zeitung "Ming Pao" berichtete von fünf Toten. Mindestens drei Menschen seien durch Tränengasgeschosse tödlich verletzt worden. "Einige Polizisten feuerten die Tränengasgeschosse aus kurzer Entfernung auf die Dorfbewohner, töteten und verletzten sie." Die Dorfbewohner hätten Straßensperren errichtetet und seien mit selbst gebauten Brandsätzen vorgegangen. "Wir haben Sprengsätze vorbereitet", berichtete ein Bewohner in einem RFA-Telefonat. "Wir sind zum Kampf bereit." Ein anderer berichtete: "Ich weiß nur, dass sie echte Munition gegen uns eingesetzt haben. Polizisten wurden nicht verletzt."
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Hauptsache, die Wirtschaftsbeziehungen des Westens zu China sind profitabel, gell ? Solange Deutsche Firmen in China Fabriken bauen und der Transrapid rollt, wird es wohl wieder mal nur einen lahm erhobenen Zeigefinger geben....
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#27890 - 12/09/05 12:19 PM
Bester Mediamarkt aller Zeiten
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Warlord
Registered: 03/11/03
Posts: 2901
Loc: Chemnitz
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Mal was ganz anderes: Ich habe vor 1,75 Jahren (März 04) einen HP Laserdrucker LC1500 gekauft. Er hatte ab und zu einen Fehler. So ab der 5. oder 8. bunten Seite vergaß er seine Kalibrierung und druckt jede Farbe leicht versetzt.... Nun hab ich gedacht, das liegt am Druckertreiber, also Druckertreiber neu .... ging aber nicht zu installieren, irgenwie war das Windows kaputt (was zu erwarten war, es war der PC meines Mannes!) aber egal, im Sommer durfte ich seinen PC neu installieren, danach konnte ich den neuesten Druckertreiber installieren... scheinbar ging alles, wer druckt schon gleich 10 Farbseiten nacheinander.... aber inzwischen weiß ich, so ab der 5... manchmal erst der 10 Farbseite spinnt der Drucker fast immer.... Also Anfrage beim Mediamarkt wegen Garantie. Deren Aussage: Tut uns leid, Garantie ist nur ein Jahr, danach greift nur die Gewährleistung und dazu müßte ich einen Gutachter finden, der mir bestätigt, dass der Fehler schon von Anfang an aufgetreten ist... Wo ich einen Gutachter finde können sie mir nicht mitteilen... Also am besten ich kaufe mir einen neunen Drucker... (der Alte kostete 600 Euro!) oder versuche es bei HP die haben Reparaturpauschalen... so um die 500 Euro.... Ich frag mich nun, was bringt mir eine Europa 2 Jahresgarantie die keine ist...
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Alixdragon -==(UDIC)==- Wenn man zur Quelle will, muss man gegen den Strom schwimmen. otra-Personen
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#27892 - 12/10/05 12:08 PM
Das stinkt nach Korruption....
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Ancient Dragon
Registered: 03/10/03
Posts: 8022
Loc: Krynn
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Jetzt wissen wir also, womit Herr Schröder in den letzten Jahren beschäftigt war, statt eine anständige Politik zu machen: Er hat sein "Alterspöstchen" vorbereitet. Bei dem Gehalt, was er dort bekommen wird, ist jetzt auch völlig klar, warum er es garnicht mehr abwarten konnte, abgewählt zu werden.....
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Überwiegend Kritik an Schröders Einstieg bei Gasprom
Berlin/Moskau (dpa) - Der Einstieg von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Aufsichtsratsvorsitzender der Betreibergesellschaft für die Ostsee-Gaspipeline ist parteiübergreifend auf Kritik gestoßen. FDP-Chef Guido Westerwelle forderte einen "Ehrenkodex" für ausscheidende Altpolitiker.
Bei der SPD hieß es, die Entscheidung sei Schröders "persönliche Angelegenheit". Der Altbundeskanzler soll bei seiner neuen Aufgabe nach einem russischen Zeitungsbericht an strategischen Entscheidungen beteiligt sein.
Zum Wechsel Schröders an die Aufsichtsratsspitze beim russisch- deutschen Konsortium der Ostsee-Pipeline sagte Westerwelle der "Bild am Sonntag": "Wir brauchen einen Ehrenkodex für Regierungsmitglieder, die aus dem Amt ausscheiden. So jedenfalls werden die schlimmsten Vorurteile gegen Politik und Politiker genährt", sagte Westerwelle. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte: "Ich war überrascht. Ich halte jedoch einen Wechsel von der Politik in die Wirtschaft grundsätzlich für richtig."
Schröder soll bei der Ostsee-Gaspipeline von Russland nach Deutschland als Aufsichtsrats-Chef die Interessen der beteiligten Energieversorger vertreten. Die vier Milliarden Euro teure Leitung wird ab 2010 knapp ein Drittel des deutschen Gasverbrauchs abdecken. Polen und die baltischen Staaten sehen sich bei dem Projekt, für das am Freitag der erste Spatenstich vollzogen wurde, ausgeschlossen. An dem Betreiberkonsortium hält der russische Gasmonopolist Gasprom 51 Prozent, die deutschen Konzerne E.ON-Ruhrgas und BASF teilen sich den Rest.
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Eckart von Klaeden, sieht Schröders Engagement für die deutsch-russischen Beziehungen nun in ein "schiefes Licht" gerückt: "Es ist ein einmaliger Vorgang, dass ein ehemaliger Bundeskanzler zu einem Unternehmen wechselt, auf das ein fremder Staat maßgeblichen Einfluss nimmt", sagte er der "Bild"-Zeitung (Samstag).
Auch der Bund der Steuerzahler fand kritische Worte: "Hier stellt sich die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen aktiver Politik und persönlichem Vorteil gibt", sagte Verbands-Präsident Karl-Heinz Däke der "Passauer Neuen Presse". Auch er forderte einen Ehrenkodex für Regierungsmitglieder: Diese dürften nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt mindestens ein Jahr lang nicht für Unternehmen tätig werden, die in direktem Zusammenhang mit ihrem politischen Handeln gestanden hätten. FDP-Fraktionsvize Werner Hoyer sagte: "Herr Schröder lässt die Maske fallen, das geht über ein Geschmäckle hinaus."
Dass Schröder in seiner künftigen Funktion an strategischen Entscheidungen mitwirken soll, berichtete die in Moskau erscheinende Tageszeitung "Kommersant" am Samstag unter Berufung auf den Hauptaktionär Gasprom. Gasprom-Chef Alexej Miller hatte am Vortag bei der Zeremonie zum Baubeginn der Leitung von Russland nach Deutschland überraschend Schröders Mitarbeit im Aufsichtsrat angekündigt. Außerdem wird der Ex-Kanzler auch den Schweizer Verlag Ringier beraten.
Die Betreibergesellschaft North European Gas Pipeline Company (NEGPC) ist nach Gasprom-Angaben weder in Russland noch in Deutschland registriert, sondern in der Schweizer Kleinstadt Zug. Der Kanton Zug gilt innerhalb der Schweiz als Steuerparadies. Nach Angaben von Gasprom-Pressesprecher Sergej Kuprjanow soll Schröder einem Aufsichtsrat mit insgesamt neun Personen vorstehen. Neben Schröder erhält Gasprom vier Sitze, die deutschen Energieversorger E.ON-Ruhrgas und BASF-Wintershall stellen jeweils zwei Vertreter.
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