#28194 - 03/30/06 01:07 PM
Re: hitlergruß
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Warlord
Registered: 04/25/03
Posts: 2867
Loc: Liechtenstein
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In Antwort auf:
Übrigens bin ich der Meinung das (zumindest) in meiner Klasse Integration funkktioniert. Wir haben 4 Ausländer inner Klasse, ne Ukrainerin (voll in Ordnung), 2 Türkinnen (Voll viel klüger als ich, voll emanzipiert), und ne Niederländerin (Voll genial krass cool und so). Und alle schreiben bessere Deutsch-arbeiten als ich.
Aha.
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#28199 - 03/31/06 11:00 AM
Trottel in Gelb
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Ancient Dragon
Registered: 03/10/03
Posts: 8022
Loc: Krynn
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Das man als Einstellungsvoraussetzung, um bei der deutschen Post arbeiten zu dürfen, nur maximal über 3 Gehirnzellen verfügen darf, ist ja allgemein bekannt. In letzter Zeit platzt mir aber langsam die Hutschnur. Vor knapp 4 Wochen z.B. erhielt ich wichtige Buchhaltungsunterlagen mit 3 Wochen Verspätung. Noch dazu komplett mit Kaffee eingesaut. Die Sendung war durch die Post eingeschweisst worden und hatte den lapidaren Sticker drauf "Sendung wurde beschädigt, daher blabla.." Na schön, aber auch das ist keine Erklärung für die massive Verspätung. Oder hat sich da einer hingesetzt und das Ding 3 Wochen lang trockengewedelt ? Heute erhielt ich ein eiliges Schreiben zurück, dass ich vor 16 Tagen (!!!) abgeschickt habe. Ausreichend frankiert, kein Einschreiben, eindeutig und korrekt adressiert. Sticker drauf: "Empfänger/Firma unter angegebener Anschrift nicht zu ermitteln". Totaler Blödsinn. Ich kenne die Firma und bin regelmässig dort. Hängt auch ein großes Firmenschild draussen. Vielleicht war der Zusteller Analphabet. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, dass das Briefmonopol in 2 Jahren der Vergangenheit angehört. Da werden sich die Schwachköpfe von der deuschen Post warm anziehen müssen. Bis dahin bin ich wohl gezwungen, alle Sendungen über teure private Kurierdienste zu verschicken. Bravo, deutsche Post - wieder einen Kunden verloren. Freut sich wenigstens das Finanzamt.
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#28201 - 03/31/06 02:48 PM
Re: Trottel in Gelb
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Elder Druid
Registered: 03/10/03
Posts: 19505
Loc: Rogue Squadron
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Bei "Aspekte" im ZDF wurde gerade ein nicht uninteressantes Buch vorgestellt . "Die verlorenen Söhne", über die islamische Kultur im Kontakt mit der europäischen Kultur. These : In der islamischen Kultur werden Männer wie Zitat "kleine Paschas" behandelt, und sie sind sozusagen die patriarchalischen Oberhäupter der Familie. Jungen, die so erzogen worden sind, sind es gewöhnt, Befehle zu geben, beispielsweise. In der Schule kommen sie dadurch nicht damit zurecht, daß sie Schüler sind, und sie sind nicht gewöhnt, daß sie Lehrern gehorchen sollten. Halt finden sie im Rückzug auf ihre kulturelle Identität, so diese These, im Islam. Und, so diese These weiter, der Islam ist im Kern eine Religion - plus die darauf aufbauende Kultur - in der Gewalt akzeptiert ist. Darauf erzogen, daß ihnen sozusagen - etwas extrem ausgedrückt - alles gehorchen sollte, versuchen sie sich durchzusetzen - notfalls mit Gewalt. Diese Unfähigkeit, mit der deutschen Kultur umgehen zu können, resultiert darin, daß sie zu oft die Schule abbrechen - ohne Ausbildung. Im Gegensatz zu Frauen, die sich ständig anpassen müssen, haben sie nie gelernt, sich anzupassen.
Ein weiterer Bericht in Aspekte ist übrigens eine Besprechung über ein Buch über Indianer : Nicht fortschrittliche Waffentechnik der Europäer ließ die Indianer aussterben, sondern Krankheitserreger, gegen die sie keine Abwehrstoffe hatten. Die Ankuft der Europäer hat durch sozusagen "unwillentliche biologische Kriegsführung" sie ausgerottet. Zitat des Romanautors : "Die Europäer wunderten sich über die rriesigen Kornfelder und die leeren Städte." Sie haben einfach alles übernommen." Das Buch soll angeblich in den USa bereits ein Bestseller sein.
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When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it. --Dilbert cartoon
"Interplay….some zombiefied unlife thing going on there" - skavenhorde at RPGWatch
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#28206 - 04/01/06 06:13 AM
Re: Trottel in Gelb
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Angel
Registered: 11/25/03
Posts: 11640
Loc: Germany, Mainz
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In Südamerika war um 1510 herum für die dortigen Ureinwohner schon so gut wie alles vorbei. Also weit vor der entdeckung irgendwelcher Viren und deren nutzung als biologischer Waffe. Ich habe den Artikel den Alrik meint nicht gesehen, da aber von leeren Städten die rede ist gehe ich mal davon aus das Südamerika gemeint war, In Nordamerika gab es nicht sehr viele Volksgruppen die mit Stein bauten. Die Stämme in Nordamerika dürften auch nie die bedrohung gewesen sein, die die großen Staatengebilde in Südamerika hätten sein können. Kann also sein das in Nordamerika im 18 Jahrhundert tatsächlich Pockenverseuchte Decken verteilt wurden. Einen großen Einfluss auf den Ablauf der bis dahin schon so gut wie abgeschlossenen Landnahme durch die Europäer dürfte das nicht gehabt haben. Was natürlich nicht heißt das es deswegen weniger ein schändlicher Beitrag zu einem großangelegten Völkermord war oder wäre.
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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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#28211 - 04/01/06 08:28 AM
Re: Trottel in Gelb
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Angel
Registered: 11/25/03
Posts: 11640
Loc: Germany, Mainz
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Gute Frage. Ich denke mal das die meisten der Toten ausserhalb der Städte verbrannt wurden und in Massengräbern beigesetzt wurden, ähnlich wie bei den Pesttoten in Europa. Nur das bei uns die Toten zumeist in der Stadt oder deren nähe bestattet wurden. In Wien (glaube ich) kann man heute noch in die Katakomben in denen die Knochen der Toten gesammelt wurden.
Der Rest dürfte dürfte zuflucht an heiligen Stätten gesucht haben.
Dabei darf man aber auch nicht ausser acht lassen das dieser unabsichtliche biologische Genozid nur den darauffolgenden Genozid der Europäer vorweggenommen hat. Und es wurden wahrhaft genügend massaker unter den ureinwohnern verübt. Bis ins 19. jahrhundert wurden noch ganze Stämme ausgelöscht. Und das auf brutalste weise.
Die auslöschung der vielen hunderttausend Menschen durch die krankheiten darf nicht als entschuldigung herangezogen werden um die späteren tatsächlichen Greuel zu relativieren.
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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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#28212 - 04/01/06 09:29 AM
Re: Trottel in Gelb
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Ancient Dragon
Registered: 03/10/03
Posts: 8022
Loc: Krynn
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Die Siedlungen, die von den Europäern verlassen vorgefunden wurden, wurden nicht erst kurz zuvor verlassen, sondern schon lange vorher. Es wird ja heute noch gerätselt, warum und wieso.
Es gibt in Mittelamerika verlassene Städte, die eine Baukunst zeigen, wie sie selbst die Europäer in Erstaunen versetzt hat. Von diesen Städten haben die befragten ansässigen Stämme der Ureinwohner behauptet, dass auch sie selbst sie schon als verlassene Ruinen vorgefunden hätten.
Ich denke, dass es in der Geschichte der Menschheit Hochkulturen gab, von denen wir bis heute noch nichts wissen. Die Menschheit ist ja allein im Verlauf der uns bekannten Geschichte mehrfach von einem relativ hohen Wissensstand wieder in finstersten Aberglauben zurückgefallen.
Als Beispiel hatten diverse Völker der Antike bereits ein erstaunliches Wissen über Astronomie und die Kenntnis, das die Erde eine Kugel ist. Erst im Mittelalter wurde daraus wieder eine Scheibe.
Man mag Vermutungen darüber anstellen wo die Menschheit heute stünde, wenn die Bibliothek von Alexandria kein Raub der Flammen geworden wäre oder die Conquistadores die Aufzeichnungen diverser Stämme wie Maya, Azteken und Tolteken nicht zerstört hätten....
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#28213 - 04/01/06 10:04 AM
Re: Trottel in Gelb
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Death Dragon
Registered: 10/05/04
Posts: 1671
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In Antwort auf:
Das hab ich auch gehört, das die Amis mit Krankheitserregern verseuvcht Decken an Indianer austeilen ließen, aber ich hab das immer für so ne Moderne Legende gehalten. Gibs da irgendwelche Quellen, dass das stimmt?
Gibt es, hier ein Ausschnitt eines Artikels über biologische Kriegsführung:
Mit Sicherheit ist aber bereits 1763 der militärische Einsatz von Pockenviren erfolgt. Wie aus Notizen des Kommandanten von Fort Pit hervorgeht, wurden Häuptlingen aufständischer Indianer, die gekommen waren, um den im Fort versammelten britischen Soldaten und Siedlern freies Geleit anzubieten, Wäschestücke geschenkt, "die aus dem Hospital entnommen worden waren, um die Pocken auf die Indianer zu übertragen". Ausdrücklich hatte der Kommandant dabei die Erwartung protokolliert, "dies werde den gewünschten Effekt haben". Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass dies nicht die Einzelaktion eines rassistischen Offiziers war, sondern Anweisungen des Oberkommandierenden der britischen Invasionstruppen zur "Ausrottung der abscheulichen Rasse" entsprach.
Der Einsatz von Krankheitserregern als Kriegsmittel ist übrigens nicht neu. Bereits in der Antike wurde mit Kadavern Trinkwasser verunreinigt und das einschleusen von erkrankten Personen in Gegnerische Lager und Städte war schon immer ein beliebtes Kriegsmittel. Und im Mittelalter wurden sogar mit der Pest infizierte Leichen mittels Katapulte in gegnerische Städte geschleudert (berühmtestes Beispiel für solch einen biologischen Kriegszug 1346 in Kaffa).
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Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein)
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