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#50906 - 04/17/04 12:04 PM Re: Neue DSA-Romane
Ragon_der_Magier Offline
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Sach´ mal, Du Hiasl!

Du bringst mich am Ende noch dazu, daß ich anfange DSA-Romane - ja überhaupt mal wieder ein Buch!! - zu lesen?!
Und das, obwohl ich eigentlich, nach Ende aller Spielergruppen bereits vor langer Zeit und der maßlosen Enttäuschung im CRPG-Bereich in den letzten Jahren (kein DSA 4, LMK, Armalion ), schon mit dem Thema endgültig durch zu sein glaubte!

Geh, beherrsch´ Dich, ja?!



Ragon, der Magier

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#50907 - 04/18/04 05:42 AM Re: Neue DSA-Romane
Ralf Offline
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Tja, ich habe Aventurien eben einfach zu lieb gewonnen, um es einfach aufzugeben.
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#50908 - 05/25/04 06:02 PM Von Geschuppten, Schelmen, Abenteurern und Piraten
Kunar Offline
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Den Zwölfen zum Gruße!

Meine große Fantasybücherphase scheint vorbei zu sein, dennoch lese ich ab und zu mal wieder, wenn ich Zeit habe. Ich schreibe mal kurz über das, was mir an DSA-Büchern seit ca. Ende 2002 in die Hände geriet:

1. Hans-Joachim Alpers: Die Piraten des Südmeeres
drei Romane in einem Band, enthält:
- Hinter der eisernen Maske
- Flucht aus Ghurenia
- Das letzte Duell

2. Alexander Huiskes: Der geheime Pfad

3. Gun-Britt Tödter: Koboldgeschenk

4. Karl-Heinz Witzko: Westwärts, Geschuppte!


Die Südmeer-Trilogie fand ich im Nachhinein am schwächsten. Sehr derber Tonfall, der wohl "piratig" wirken soll, gleichzeitig aber etwas zu verklärend-romantische Elemente (edler Held steigt von der Gosse auf, Freiheit auf See), die dazu nicht so recht passen. Das Ende verrate ich nicht - ich fand's aber eher enttäuschend. Fazit: Beim Thema "Piraten" denke ich wohl mehr an "Monkey Island" als an DSA-Bücher...

"Der geheime Pfad" hat sehr viele negative Bewertungen bei amazon.de bekommen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Der Prolog sorgt für eine interessante Ausgangssituation und enthält für meinen Geschmack genügend Härte, damit der Rest des Buches etwas sanfter ausfallen kann. Endlich mal eine nette Geschichte mit humorvollen Zwischenteilen und einem (fast) normalen Jüngling statt der üblichen Hau-drauf-Helden. Vielleicht ist es mit diesem Buch wie mit manchen DSA-Abenteuern: Für einfache Gemüter, die im wesentlichen nach der Menge des Schwertfutters urteilen, welches dem Protagonisten über den Weg läuft, fällt die Bilanz etwas mager aus. Für alle anderen lohnt sich ein Blick.

"Koboldgeschenk" habe ich für 2,50 EUR auf dem Wühltisch im Supermarkt entdeckt (welch Ironie) und zugeschlagen. Vielleicht das DSA-typischste Buch von den vieren: Es gibt eine halbwegs normale Heldengruppe (nur ohne notorische Schwertschwinger), deren Mitglieder sich zudem typusgerecht verhalten, dabei jedoch noch genug Persönlichkeit besitzen. Besonders gefallen hat mir, daß man erahnen konnte, welchen Schelmenzauber die Hauptheldin wohl gerade verwendet hat... ach ja, offensichtlich kann man rahjagefällige Handlungen auch etwas sanfter beschreiben als in den Südmeer-Romanen. Die Nähe zu den Schwarzen Landen und die übermächtige Widersacherin bieten mir genügend Spannung; die Charaktere der Helden machen die Sache interessant. Würde ich vielleicht von den vier Büchern am ehesten einem Einsteiger empfehlen.

"Westwärts, Geschuppte!" gilt in meinem DSA-Bekanntenkreis zurecht als Kultbuch und grandiose Parodie der üblichen Fantasykost. Wer Aventurien nicht kennt, wird ziemlich auf dem Schlauch stehen. Wie soll man auch eine Persiflage ohne Kenntnis des Originals voll genießen können? Veteranen, die der ewig gleichen Handlungsmuster überdrüssig sind, kommen jedoch voll auf ihre Kosten. Wenn eine Gruppe junger aufrecht gehender Krokodile auf die Menschenzivilisation trifft, bleibt kein Auge trocken. Völlig gemäß ihrer eigenen Kultur und Wertvorstellungen handelnd, geraten die Möchtegernhelden unbeabsichtigt in immer größere Abenteuer und lösen diese stets auf äußerst unkonventionelle Weise. Wem Rollenspiel zu dumpf und langweilig geworden ist, der soll zum Abschied dieses Buch lesen und wird vielleicht wieder bekehrt. Unterm Strich bleibt ein gewagter, aber gelungener Roman übrig, der der altbacken-klischeehaften Fantasywelt das Fürchten lehrt.

Etwas seltsam muten die Titelillustrationen der drei Einzelbücher an, die alle nicht das Geringste mit dem eigentlichen Inhalt zu tun haben. Soll da jemand mit Absicht vom Lesen abgehalten werden?
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#50909 - 05/26/04 08:17 AM Re: Von Geschuppten, Schelmen, Abenteurern und Pir
Ralf Offline
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Hachja, die Abenteuer von Alrik, Alrik, Alrik und Alrik ...
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#50910 - 06/01/04 11:13 AM Re: Von Geschuppten, Schelmen, Abenteurern und Pir
Ralf Offline
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Wenn wir schon beim Thema sind:
Interview mit Karl-Heinz Witzko

Neu für mich: Witzko macht seit 2003 nichts mehr für Aventurien. Scheiße! Mir war zwar aufgefallen, daß er nichts mehr für den AB machte, doch daß er ganz weg ist, hatte ich nicht erwartet. Dabei hatte er sogar schon eine Fortsetzung für "Westwärts, Geschuppte!" in petto. So ein Mist aber auch ...

Dann werde ich wohl doch noch irgendwann mal mit der "Gezeitenwelt" anfangen müssen, wenn ich weiterhin Witzko-Bücher lesen will.


Edited by Ralf (06/01/04 11:15 AM)
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#50911 - 06/01/04 12:38 PM Re: Von Geschuppten, Schelmen, Abenteurern und Pir
Ragon_der_Magier Offline
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Witzko scheint wirklich ein humoriger Typ zu sein.

"... Das Cover ist ein Zeugnis höchst erfolgreichen Wahrträumens. Ich werde gelegentlich gefragt, was das für ein seltsamer Ammonit sei, den man darauf erkennen kann. Darauf gibt es eine einfache Antwort: Genau!...


Schade, daß er nichts mehr für DSA machen wird (außer vielleicht Solos für´s Handy ).
Schade, daß die heute an der Macht befindlichen DSA-Gewaltigen offenbar zu zusammengekniffene Ä***** hatten, um ihm den nötigen Raum zu geben!


Ragon, der Magier

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#50912 - 06/02/04 01:12 PM DSA und Nicht-DSA
Kunar Offline
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In Antwort auf:

Neu für mich: Witzko macht seit 2003 nichts mehr für Aventurien.

Dann werde ich wohl doch noch irgendwann mal mit der "Gezeitenwelt" anfangen müssen, wenn ich weiterhin Witzko-Bücher lesen will.




Auch wenn es streng genommen nicht hier reingehört, kann ich es ja erwähnen (wenn schon der Mangel an originellen Fantasybüchern beklagt wird): Der polnische Autor Andrzej Sapkowski ist einen Blick wert. Seine Erzählungen rund um den Hexer Geralt von Rivia unterscheiden sich sehr stark von der gewohnten Lesekost: Märchenelemente vermischen sich mit der harten Hintergrundgeschichte des Protagonisten, der einen recht desillusionierten Blick auf die Welt hat. Leider sind bisher nur zwei Bücher auf Deutsch erschienen. (Typisch Deutschland, wenn im Unterhaltungsbereich mal etwas nicht aus den USA kommt, wird es eben deutlich mißtrauischer beurteilt.)

In Antwort auf:

Witzko scheint wirklich ein humoriger Typ zu sein.
(...)
Schade, daß er nichts mehr für DSA machen wird (außer vielleicht Solos für´s Handy ).
Schade, daß die heute an der Macht befindlichen DSA-Gewaltigen offenbar zu zusammengekniffene Ä***** hatten, um ihm den nötigen Raum zu geben!





Wie man an den Rezensionen von "Westwärts, Geschuppte!" bei amazon sehen kann, liegt sein Humor nicht allen. Komisch, gerade als ich etwas DSA- und fantasymüde war, konnte ich sehr gut etwas damit anfangen.

Je genauer Dere beschrieben wird und je mehr Autoren ihre Werke untereinander abstimmen müssen (bei Büchern wie Boxen), desto weniger Spielraum (sic!) bleibt für den einzelnen. Das stört Freigeister und Unkonventionelle mit Lust zum Experimentieren natürlich besonders und deswegen sind sie auch die ersten, die von Bord gehen. Das lese ich aus dem Witzko-Interview ebenso heraus wie aus dem mit Hadmar von Wieser und der Dokumentation über die DSA-Entwicklungsgeschichte.

DSA ist seit den bescheidenen Anfängen Anfang der 1980er zu einer lohnenden Einnahmequelle geworden. Dagegen ist nichts einzuwenden - wer Ideen hat und anderen Freude bereitet, hat eine Entlohnung verdient. Wenn durch feste Abgabetermine und ähnliche Planung ein weiterer Tod durch Herzinfarkt verhindert wird, umso besser. Daß im Rahmen einer solchen Entwicklung - von dem kleinen Kreis der Kreativen hin zum großen Unternehmen - irgendwann der Flair der Anfangstage verloren geht, ist doch klar. Das passiert genauso, wenn eine Band, ein Fußballclub oder eine Fernsehserie im Lauf der Zeit immer mehr Erfolg haben.

Mich persönlich nerven allerdings die immer komplizierter werdenden DSA-Regeln (fast so schlimm wie AD&D!) und die immer festgezurrteren Rahmenbedingungen in Aventurien. An den normalsterblichen Gelegenheitsspieler von Nebenan denkt wohl niemand mehr. Wie schön war doch die Zeit mit der 2. Regelausgabe... *in Erinnerungen schwelg* Und noch weiter zurück: Ich weiß sogar noch, wie ich "Silvanas Befreiung" gespielt habe. (Jetzt habe ich mich wohl endgültig als Uralt-Spieler enttarnt.) Oder die Schlacht in "Mehr als 1000 Oger" und das Turnier in "Die Verschwörung von Gareth"... Meine Helden waren zwar nicht so toll von den Werten her oder besonders detailliert ausgestaltet, aber wenigstens schnell erschaffen und damit bereit fürs Spiel.
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#50913 - 06/02/04 01:29 PM Re: DSA und Nicht-DSA
Ragon_der_Magier Offline
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Quote:

... Wie schön war doch die Zeit mit der 2. Regelausgabe... *in Erinnerungen schwelg* Und noch weiter zurück: Ich weiß sogar noch, wie ich "Silvanas Befreiung" gespielt habe. (Jetzt habe ich mich wohl endgültig als Uralt-Spieler enttarnt.) Oder die Schlacht in "Mehr als 1000 Oger" und das Turnier in "Die Verschwörung von Gareth"... Meine Helden waren zwar nicht so toll von den Werten her oder besonders detailliert ausgestaltet, aber wenigstens schnell erschaffen und damit bereit fürs Spiel.




Sic est!

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#50914 - 06/02/04 01:30 PM Re: DSA und Nicht-DSA
Ralf Offline
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Hähä, das kann ich toppen. Mein erstes Abenteuer war "Wald ohne Wiederkehr"!
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#50915 - 06/02/04 01:51 PM Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge?
Kunar Offline
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In Antwort auf:

Hähä, das kann ich toppen. Mein erstes Abenteuer war "Wald ohne Wiederkehr"!




Hm, bisher war ich immer davon ausgegangen, daß "Silvanas Befreiung", welches Bestandteil der ersten Regelbox war, als Gruppenabenteuer Nr. 1 gilt. Aber ich lasse mich hier gerne eines Besseren belehren.

Die erste Regelbox enthielt zudem noch ein Soloabenteuer... ich erinnere mich vage an eine Gruppe Ratten, die aus dem Schrank sprang und den Helden angriff.

Ach ja, eine D&D-Regelausgabe (mit rotem Deckblatt) hatten wir zu Hause auch einmal. Aber irgendwie war das nicht so überzeugend.

Richtig schlimm wird es, wenn ich an meine Prä-DSA-Phase denke (D&D-Durchspielbücher) oder gar meinen allerersten Kontakt mit Rollenspiel überhaupt: ein Micky-Maus-Heft! Das war allerdings, zu seiner und meiner Ehrenrettung, inklusive Inventar und Spielwürfel, hatte also verschiedene Spielwege und einen Zufallsfaktor.

Vorschlag: Sollen wir mal einen Veteranen-Faden eröffnen? So als Äquivalent zur Mecker-Opa-Loge in der Muppet-Show, inklusive "Hach, damals!", "Früher war alles besser!" usw. Habe ich bisher nur für Computerspiele gesehen.
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#50916 - 06/02/04 03:02 PM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
AlrikFassbauer Offline
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Uh, ich habe hier mal auf einem Flohmarkt eine absolut 1a erhaltene Box erstanden ... es steht sogar noch DRoemer-Knaur drauf.

*wühl*

Ich sehe gerade, da fehlt etwas, war wohl das Preisschild dran ...

Welche Ausgabe ist das ? Kann mir daseiner sagen ?

Die junge Frau meinte damals (vermutlich gehörte ihr das, obwohl sie etwas jung dafür aussah), daß sie es nie benutzt hat ... es klang ein bißchen bedauern durch, und ich hatte den Eindruck, als hätten ihre Eltern das verboten.
Ich habe ihr versichert, daß es in guten Händen ist.

*weiterwühl* Ich sehe gerade, da istSilvanas Befreiung drin ...

Muß ich mal näher anschauen ...

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#50917 - 06/03/04 07:54 AM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Ralf Offline
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Kunar: Ach, du meintest dieses Einführungsabenteuer. Deshalb konnte ich mich nicht an den Namen erinnern. Ja, das habe ich auch gespielt, zuerst allerdings das Soloabenteuer.
Aber "Wald ohne Wiederkehr" war mein erstes "richtiges" Abenteuer.
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#50918 - 06/03/04 01:35 PM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Ragon_der_Magier Offline
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Na also, Ralf - daß Du Dich an dieses nicht mehr erinnern kannst!
Schließlich wurde darin unser aller guter Alrik darin erstmals eingeführt (wenn man mal natürlich von den Erwähnungen als ständiger Beispielcharakter im Regelbuch absieht! ).

Insofern dürftest Du ein heftiges dejá vú mit Deinen ureigensten Ursprüngen erleben, good ol´ Al!

Deiner Beschreibung nach hältst Du nämlich ein wahres Juwel des DSA-Publikations-Universums in Händen:
Das erste "Abenteuer Basis-Spiel" mit den Ur-Regeln von 1984,
welches sich selbstverfreilich auch in meinem Besitze befindet.

Ob die erste oder zweite Auflage davon, ließe sich anhand des Covers klären - ist da so ein blonder, glattrasierter Bodybuilder drauf, und so `ne ebenfalls blonde, langhaarige Frau in abwehrender (oder Zauber-?) Haltung und von oben rechts kommt eine Flugechse, unten am Boden Wurzelwerk und im Hintergrund schroffe Berge und natürlich das unvermeidliche, halbtransparente Schwarze Auge?
Dann müßte es die zweite sein, denn die erste soll noch anders gelayoutet gewesen sein. Ich hab´ jedenfalls die beschriebene.

Und natürlich befinden sich darin sowohl das erste DSA-Gruppenabenteuer "Silvanas Befreiung", als auch das erste Solo im Abschnitt "Das Abenteuer beginnt" des "Buches der Abenteuer", indem man behutsam in die Rolle des DSA-Archetypen, des Abenteurers "Alrik" eingeführt wird. Man ist das erste Mal Held in Aventurien (genauer: Havena; denn von dem Rest des Kontinents weiß man zu dem Zeitpunkt noch so gut wie nichts - was die Fantasie damals adrenalinartig beflügelte! )

Hach ja, meine allerersten Worte DSA, die meine jungen, brennend neugierigen Augen jemals erhaschen durften:

"Jenseits des neblig grauen Alltagsmeeres und der hohen Zinnen der Sierra Monotonia liegt Aventurien, das Reich des Schwarzen Auges.
..."


[Einleitung aus dem "Buch der Regeln", Abenteuer Basis-Spiel, 1984]


Und dann das "Buch der Abenteuer":

"Lieber Leser,
Sie ahnen es noch nicht, aber Sie haben soeben die Tür zu einer neuen Welt aufgestoßen: Zu einem Leben voller Abenteuer. Sie werden wackren Kämpen begegnen und hinterhältigen Schurken, wunderschönen Prinzessinnen und geheimnisvollen Magiern, fröhlichen Elfen und grauenhaften Monstern. Sie werden oft um ihr Leben zittern, aber Sie werden unsterblichen Ruhm an Ihre Waffen heften, und Ihre Taschen werden schwer von blinkenden Dukaten sein. Sie glauben, ich übertreibe? Nun, warten Sie's ab! Sie kennen eben Das Schwarze Auge noch nicht. Das Schwarze Auge ist mehr als ein Spiel. Ein Abend beim Meister des Schwarzen Auges entführt Sie und ihre Freunde aus dem grauen Alltag in das farbenprächtige Reich der Mythen und Sagen. Wenn Sie nur ein wenig Phantasie besitzen, werden Sie bald den trägen, gepanzerten Leib des feuerspeienden Lindwurms vor Sich sehen und seinen sengenden Atem spüren. Wie ein stählerner Blitz wird Ihr treues Schwert aus der Scheide fahren, und ...
..."


[Einleitung aus dem "Buch der Abenteuer", Abenteuer Basis-Spiel, 1984]


Die magischen, unwiderstehlichen Worte - wer kann sie jemals vergessen?...
Niemand! Vom ewigen Satinav sind sie fürderhin und auf immer ins Herz einer jeden unsterblichen Seele gebrannt, die Ihrer jemals gewahr wurde.
Und bis zum Sturz der Sphären, zum Ende alles Werdens und Vergehens muß sie ihnen folgen.
So werden Los und Sumu wieder eins.





Ragon, der Magier


Edited by Ragon_der_Magier (06/04/04 11:43 AM)

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#50919 - 06/03/04 03:27 PM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Ralf Offline
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Loc: Franken
Ich bin mir zu 99% sicher, daß ich die Erstauflage habe und da sieht der Titel folgendermaßen aus:
Im Zentrum ein schwarzes Auge (nicht das Artefakt, sondern wirklich ein Auge, versteht sich ), darum kreisförmig (ich beginne um "12 Uhr"): Ein roter Drache, irgendein Echsenwesen samt maskiertem Reiter, ein ... äh, keine Ahnung, was das ist: ein sehr muskulöser Mann mit seltsam geformten Helm und einer Fackel in der linken Hand; könnte sein, daß er mit der rechten Hand einen Zauber wirkt. Dann kommt ein junger Krieger mit einer wohlgeformten Schwarzhaarigen im linken Arm (vermutlich eben gerettet ) und einem Schwert in der Rechten und zum Abschluß (also auf der linken Seite) ein Bogenschütze.

Und das "Buch der Abenteuer" liegt auch noch drin! *freu*
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#50920 - 06/03/04 04:02 PM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
AlrikFassbauer Offline
Elder Druid


Registered: 03/10/03
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Cool ! Dann habe ich ja auch die Erstauflage ! Meins entspricht jedenfalls Ralf Beschreibung.

@Ragon : Dein zweiter Link funktioniert nicht !



Edited by AlrikFassbauer (06/03/04 04:04 PM)
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#50921 - 06/04/04 09:40 AM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Sveltje Offline
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Wow, die 1. ist glaub ich echt selten. Ich hab auch die 2.

Irgendwo hab ich mal einen Text über die Anfangstage von DSA gelesen, und da stand, dass sie die 1. zurückziehen mussten, weil sich manche Leute über ein paar Bildchen aufgeregt hatten. Die haben sie dann für die 2. Auflage retuschiert.

Mal sehen, ob ich das noch mal finde.


Mein erstes Abenteuer war "Schiff der verlorenen Seelen" (oder so ähnlich). Als Meisterin. Meine Gruppe hat stundenlang einen Plan ausgetüftelt, wie sie sich an die Untoten ranschleichen können. Dabei war hellichter Tag
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Der Mensch ist das edelste Lebewesen. - Das erweist sich schon daraus, dass ihm noch kein anderes widersprochen hat. (G.C. Lichtenberg)

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#50922 - 06/04/04 10:25 AM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
AlrikFassbauer Offline
Elder Druid


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Loc: Rogue Squadron
Das mit den "Bildchen" kannst du in Ragons Link sehen ... da steht es in einer "Unterseite" drin.

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#50923 - 06/04/04 11:48 AM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Ragon_der_Magier Offline
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Registered: 03/10/03
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Tja, da is´ mir wohl der Link "entfleucht". Gib´s denn sowas!?
[Korrigiert! ]

Ok, das muß tatsächlich die Erstauflage sein (siehe auch z.B. hier). Das Cover ist dann, glaube ich, einfach identisch mit dem des "Buchs der Abenteuer", wenn ich mich nicht irre, hihihi!
Ach nein, doch dem des "Buchs der Regeln" (Fotobeweis).


Ragon, der Magier


Edited by Ragon_der_Magier (06/04/04 11:52 AM)

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#50924 - 06/04/04 01:06 PM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Ralf Offline
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Registered: 03/11/03
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Loc: Franken
Hey, cool! Da kam ich damals doch tatsächlich in den Genuß einer unzensierten Fassung (denn an die Bilder kann ich mich in der Tat noch erinnern ...) und wußte nichts davon!
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#50925 - 06/08/04 05:57 AM Re: Was war zuerst das, das Schwarze oder das Auge
Ralf Offline
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Loc: Franken
Was wird in Aventurien passieren?

Das klingt doch interessant (v.a. der Titel des letzten Abenteuers der Reihe!) ...
Hoffentlich wird das Geschehen nicht nur in den Abenteuern und im AB behandelt, sondern auch in mindestens einem Roman.


Edited by Ralf (06/08/04 05:58 AM)
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