#6865 - 11/18/03 08:32 AM
Re: Matrix Revolutions
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Archmage
Registered: 03/24/03
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In Antwort auf:
Matrix 3 - Revolutions: Im großen und ganzen gut... besser als der zweite, reicht aber bei weitem nicht an den ersten Teil ran.
Was mich etwas gestört hat waren die 'Metzgereinlagen' (z.B. das zerschundene Gesicht). Die Übertriebene Gewalt in den in der 'realen' Welt spielenden Szenen... in der virtuellen Welt ist es wieder was anderes.
Zum Glück gab es bis auf die Sterbeszene von der einen Frau keine andere langatmigen Szenen. Ich denke da noch mit graus an die Tanzszene im zweiten Teil zurück.
Im Gesamturteil bin ich gleicher Meinung, wie wohl die Meisten...
Nur wieso übertriebene Gewalt in der realen Welt? Die Realität ist nicht schön! Krieg auch nicht. Und es ist absolut unrealistisch, dass jemand eine Eisenstange auf die Rübe bekommt, ohne dass nachher ein Kratzer zu sehen wäre.
Der Dialog als Trinity im sterben war, der war unrealistisch, grottenschlecht und unfreiwillig komisch.
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#6867 - 11/18/03 11:04 AM
Re: Matrix Revolutions
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Death Dragon
Registered: 03/11/03
Posts: 1587
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Quote:
Nur wieso übertriebene Gewalt in der realen Welt? Die Realität ist nicht schön! Krieg auch nicht. Und es ist absolut unrealistisch, dass jemand eine Eisenstange auf die Rübe bekommt, ohne dass nachher ein Kratzer zu sehen wäre.
Hmm... ich bin nicht der Meinung das man alles zeigen muss... ich weiss das Krieg schrecklich ist. Schrecklicher als ich es mir vorstellen kann...
Die 'Gewaltdarstellung' in Matrix 3 habe ich einfach nicht so erwartet... Bei Kill Bill war es etwas anderes, da ich mich vorher darauf einstellen konnte... oder wenn ich in einen Kriegsfilm gehe ist es auch etwas anderes... Na ja, Matrix ist ja auch ein Kriegsfilm... ich bin aber mit anderen Erwartungen reingegangen. (Und ich bin der Meinung das es den Film nicht schlechter gemacht hätte wenn man z.B. das Aufgeschlitzte Gesicht nicht gesehen hätte... und damit ist das für mich in diesem Fall unnütz oder übertrieben.)
Halbwegs verständlich? *g*
Wegen der Sterbeszene... irgendwie wie in der Oper wo jemand stirbt und dann noch ne halbe Stunde inbrünstig singt 
Edited by Tutamun (11/18/03 11:06 AM)
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#6868 - 11/18/03 12:13 PM
Re: Matrix Revolutions
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Archmage
Registered: 03/11/03
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Loc: Franken
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DAS WUNDER VON BERN:
Hatte ´nen langen Tag, deshalb recht kurz:
Sentimentale, aber mitreißende Chronik der Rückkehr eines deutschen Soldaten (Peter Lohmeyer) nach zwölfjähriger russischer Kriegsgefangenschaft, eingebettet in die nicht minder mitreißend inszenierte Geschichte des sensationellen ersten Fußball-WM-Titels einer deutschen Mannschaft 1954 in der Schweiz. Der dritte Handlungsstrang (die sich alle mehr oder minder stark miteinander verflechten) handelt vom jungen Zeitungsreporter Ackermann und seiner frisch angetrauten Frau (wunderbar: Katharina Wackernagel!).
Interessant ist, daß eigentlich nur das Finale der WM gegen Ungarn "nachgespielt" wird - von den vorherigen Spielen erfährt der Zuschauer auf jeweils anderem Wege. Somit hat Regisseur Sönke Wortmann die Falle vermieden, einen reinen Fußballfilm zu drehen, der sicher viele Zuschauer (vor allem Frauen  ) abgeschreckt hätte.
Hervorragend auch die (bis auf Lohmeyer) weitgehend unbekannten Darsteller, besonders hervorheben möchte ich den ehemaligen Zweitligafußballer Sascha Göpel in der Rolle von Helmut "Boß" Rahn, Knut Hartwig als Fritz Walter und Peter Franke als Sepp Herberger.
Als weiteres Highlight sind zahlreiche wirklich köstliche Gags eingestreut - so erfahren wir beispielsweise, wer die berühmten Herbergersprüche á la "Der Ball ist rund" wirklich erfunden hat. Oder den eigentlichen Grund für die Wende im WM-Finale nach dem 2:0 für die Ungarn ... ich sage nur: einfach herrlich!
Okay, so kurz war die Kritik jetzt doch nicht.
Abschließend vergebe ich 9 Punkte und ein großes Lob! Für mich ein guter Kandidat als deutscher OSCAR-Vertreter 2005 (für 2004 ist "Goodbye, Lenin!" im Wettbewerb), zumal der Film schon einige Preise gewonnen hat, z.B. den Publikumspreis in Locarno.
P.S.: Flash: Glücklicherweise interessiert sich das Publikum wenig für die Kritiken, was "Luther" betrifft. Der Film hatte in der dritten Woche mehr Zuschauer als in den beiden vorangegangenen und ist auf Platz 2 hinter "Matrix 3" gestiegen! 
Edited by Ralf (11/18/03 12:29 PM)
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#6869 - 11/18/03 06:33 PM
the italian job
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Warlord
Registered: 03/11/03
Posts: 2253
Loc: düsseldorf
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kurzfazit: seeeehr kurzweilige 2 stunden  eine diebesgeschichte mit versatzstücken aus "mission impossible": bei einem genial geplanten diebeszug spielt einer der akteure (edward norton) falsch und tötet den "geistigen mentor" (donald sutherland) was folgt ist die rache der übriggebliebenen zusammen mit der tochter eben jenes mentors: die nämlich versuchen, dem "falschspieler" das ergaunerte gold wieder abzujagen. freunde des action-kinos und "gaunerballaden" kommen hier voll auf ihre kosten, auch wenn ed norton in dieser rolle schlicht unterfordert ist, gibt er doch einen passablen bösewicht. über die schauspielerischen leistungen der anderen akteure braucht man kein weiteres wort zu verlieren... dennoch: ein tolles stück kino-unterhaltung ohne weiteren tiefgang note auf der nach oben offenen ralf-ranicki-skala: 8,5
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#6870 - 11/19/03 07:42 AM
Re: Matrix Revolutions
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Archmage
Registered: 03/24/03
Posts: 2955
Loc: Basel - CH
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In Antwort auf:
Na ja, Matrix ist ja auch ein Kriegsfilm... ...(Und ich bin der Meinung das es den Film nicht schlechter gemacht hätte wenn man z.B. das Aufgeschlitzte Gesicht nicht gesehen hätte... und damit ist das für mich in diesem Fall unnütz oder übertrieben.)
Wegen der Sterbeszene... irgendwie wie in der Oper wo jemand stirbt und dann noch ne halbe Stunde inbrünstig singt
Ja. Ich stehe auch nicht auf literweise Blut und riesige klaffende Wunden, aber einigermassen realistisch sollte das ganze halt sein.
Der Vergleich mit der Oper ist nett...
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#6873 - 11/20/03 07:56 AM
Re: Matrix Revolutions
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Archmage
Registered: 03/11/03
Posts: 9124
Loc: Franken
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TATSÄCHLICH ... LIEBE:
Es wird viele, viele Menschen geben, die diesen Film abgrundtief hassen. Weil er dermaßen kitschig und hoffnungslos romantisch ist, daß es fast schon weh tut.
Kurz gesagt: ICH LIEBE DIESEN FILM!
Regisseur Richard Curtis ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill", "Bridget Jones") ist bekannt für romantische Komödien. Aber diesmal war ihm eine Liebesgeschichte offenbar nicht genug, deshalb drehte er mit "Tatsächlich ... Liebe" einen Episodenfilm. Inhaltlich kann man daher kaum etwas zusammenfassen, aber von den vielen tollen Segmenten ist eines besonders unterhaltsam: Hugh Grant als britischer Premierminister trifft den amerikanischen Präsidenten, gespielt vom Texaner Billy Bob Thornton. Beide Figuren sind erkennbar an Blair und Bush angelehnt worden. Mit einem Unterschied: Als es darauf ankommt, zieht der Premierminister hier NICHT den Schwanz ein, sondern geigt seinem US-Kollegen vor versammelter Presse die Meinung. Ich schätze, mit dieser Szene spricht Curtis den meisten Briten aus dem Herzen ...
Von dieser Sache abgesehen ist der Film allerdings alles andere als politisch, damit da kein Mißverständnis aufkommt. Es geht einfach nur um ... Liebe! Was sonst?
Dabei ist die Qualität sämtlicher Geschichten gut bis sehr gut, nur ein einziges Segment kam mir ein klein bißchen überflüssig vor.
Das Darsteller-Ensemble ist über jeden Zweifel erhaben: Neben Grant und Thornton sind in weiteren Hauptrollen Stars wie Emma Thompson, Laura Linney, Colin Firth, Liam Neeson, Heike Makatsch oder Keira Knightley zu sehen, dazu in Mini-Rollen Rowan Atkinson, Claudia Schiffer, Denise Richards und Shannon Elizabeth.
Der Soundtrack ist passend schmalzig  und die meisten Gags sind hervorragend gesetzt.
Kurzum: Ein perfekter Weihnachtsfilm ...
10 Punkte.
(diese Wertung wird hier wohl niemand toppen  )
P.S.: Achja, mein Lieblingsdialog aus dem Film:
"Mami, heute wurden in der Schule die Rollen für das Krippenspiel vergeben!"
"Und, was bist du?"
*ganzstolz*
"Der Hummer!!!" 
Edited by Ralf (11/20/03 09:46 AM)
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#6880 - 11/26/03 02:49 AM
Re: Finding Nemo
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Angel
Registered: 03/10/03
Posts: 556
Loc: Germany
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Aris: ~ vom inhalt wieder typische disneykost, gottseidank wird in dem film nicht übermäßig gesungen.~
Der Film wurde auch von Pixar Studios gemacht (Toy Story 1+2, A Bug's Life, Monsters Inc.), nicht von Disney. Genau wie Chihiros Reise ins Zauberland oder Prinzessin Mononoke auch nicht von Disney waren, sondern von Studio Ghibli. In letzteren beiden Faellen uebernahm Disney lediglich den Vertrieb und die Synchronisation ausserhalb Asiens, im Fall von Nemo auch die Haelfte der Produktionskosten.
Ich denke mal das Verhaeltnis laesst sich mit dem von Larian Studios und CDV vergleichen. Und wir wollen ja auch nicht wirklich CDV fuer Divinity danken, sondern Larian, gell?
Aris: ~ da gibt es meiner meinung nach wesentlich bessere film , die mehr wert auf die zeichung der charaktere und die handlung legen.~
Mag sein, aber war Findet Nemo nicht auf Spass ausgelegt? Ich jedenfalls hab mich koestlich amuesiert, und gelacht wurde im Kino auch fast soviel wie in Ice Age.
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