#7322 - 08/19/04 03:25 PM
Oh Schreck! Oh Schreck!
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Death Dragon
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9/11°Fahrenheit = 0,82°F: Wieviel ist das in °C? (Tip: -17,32 wenn die Webseite es richtig konvertiert hat... und soviele Punkte bekommt der Film von mir in der nach unten offenen Kinofilmwertungsskala...) Selbst sehr einfach gestrickte Leute kapieren worauf der Film hinaus will... wenn nicht, dann haben sie einen IQ von weniger als 0,82. Kann natürlich auch sein das ich das ganze nicht so recht kapiert habe. Habe immer an den falschen stellen wahrscheinlich viel zu laut gelacht. Nicht das der Film lustig war... aber manches erträgt man mit lachen einfach besser. (Warum habe ich mich nur überreden lassen da reinzugehen!)
Catwoman: Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Fragt sich nur warum ich da reingegangen bin... Na ja er war immerhin besser als 0,82 ... hmm... aber nicht viel. Wobei... wenn ich es recht betrachte hatte er gewisse ungenutzte Möglichkeiten. Immerhin etwas  Zumindest habe ich im Gegensatz zu 'The Punisher' den Film nicht verpasst bevor er die Kinos schnell, leise und heimlich (wie eine Katze eben) wieder verlässt.
Bei 0,82 waren übrigens 5 mal soviele Zuschauer anwesend wie bei der Katzenfrau. (Nicht das ich gezählt hätte... ist nur so ne grobe Schätzung.)
Unter den wenigen Katzenzuschauern waren ein paar laute, echt seltsame menschenähliche Wesen... die sich nicht mal annähernd wie zivilisierte menschenähnliche Wesen aufgeführt haben... aber das gute war, bei der Handlung ist selbst diesen Wesen das Reden, Lachen und Zwischenrufen vergangen... Geschnarcht haben sie aber nicht denke ich... waren wohl eher vor entsetzten gelähmt.
Na ja, vielleicht gibt es nächste Woche was besseres für die Augen.
Edited by Tutamun (08/19/04 03:47 PM)
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#7323 - 08/19/04 04:52 PM
Re: Oh Schreck! Oh Schreck!
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Archmage
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#7327 - 08/25/04 06:51 AM
Re: Oh Schreck! Oh Schreck!
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Death Dragon
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I, Robot: gut (wegen der weiblichen Hauptdarstellering würde ich fast ein sehr gut vergeben  ).
Ich weiss nicht ob es gewollt ist, aber die Roboter zeigen mehr Gefühle als die menschlichen Schauspieler... zumindest anfangs... wenn es gewollt ist, gut... ansonsten sind die menschlichen Schauspieller stellenweise etwas zu 'flach' oder Gefühlsarm... Ich meine jetzt vom schauspielerischen her und nicht das sie keine Gefühle haben im Film. (<- versteht jemand was ich sagen will?)
Am wenigsten gefallen haben mir die Massenszenen wo hunderte Roboter gegen ein, zwei Menschen kämpfen... etwas sehr unrealistisch. War bei den letzten beiden Matrix Filmen ähnlich... sowas gefällt mir eben nicht.
Davon mal abgesehen hat mir der Film gut gefallen. Manche Sprüche regen durchaus zum nachdenken an... (Was macht einen Menschen aus, was unterscheidet ihn vom Roboter... Ein Kunstwerk auf eine Leinwand zu pinseln ist halt nicht jedermans Sache  )
Zumindest hatte der Film für mich eine überraschende Wende... ich habe mir eure Kritiken bzgl. des Filmes absichtlich noch nicht durchgelesen... werde ich jetzt aber nachholen.
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@Ralf:
zu 9/11... vielleicht vorneweg. Es ist eine art Dokumentarfilm über den 11.09, was Mr. Bush damit zu tun hat, und sich bis zum Golfkrieg erstreckt. Er versucht das Thema auf eine lustige Art zu Thematisieren. Sehr Bush & US Bevölkerungs kritisch. (Nicht das wir besser sind als die US Bevölkerung... aber der Film spricht die US Bevölkerung direkt an... was dann nicht ganz passt wenn ein deutscher vor der Leinwand sitzt  )
Der Film ist in Englisch mit deutschen Untertiteln (manche haben sich beklagt, das zu wenig Zeit ist die Untertitel zu lesen...) die ich nur in ausnahmefällen gelesen habe wenn es englisch gar zu unverständlich war.
Der 11.09 war nicht lustig. Golfkrieg war nicht lustig. Und die die dabei gestorben sind... das war auch nicht lustig. d.h. teilweise finde ich den Film wirklich geschmacklos... wie mit dem Thema umgegangen wird. (Ich habe auch gelacht an den stellen... aber wirklich lustig fand ich es nicht.)
Zu der Bildqualität sollte man auch etwas sagen. Viel Material stammt wahrscheinlich von Amateuraufnahmen oder Fernsehmitschnitten... Auf der Kínoleinwand viel zu grobpixelig. Ich verstehe nicht was dieser Dokumentarfilm im Kino zu suchen hat. Im Fernsehen wäre er vielleicht noch ok. Ich hätte dann zumindest wegzappen können.
Was man dem Film zugutehalten kann ist das er vieles an die Öffentlichkeit bringt was zwar öffentlich zugänglich ist, aber vielen nicht bekannt sein dürfte. (Bushs Kontakte zu Bin Laden, das nach dem 11.09 bin laden familienmitglieder aus den usa ausgeflogen wurden ohne sie zu verhören, ... Also viele sehr seltsame Begebenheiten die einen Nachdenklich stimmen sollten.)
Die Art und Weise wie der Film dies macht fand ich aber nicht so gut. Es werden häufig nur Andeutungen gemacht, der Zuschauer kann sich den Rest denken (wobei natürlich durch die Art der Aufbereitung vorgegeben ist was genau man denken soll). Es wird alles so aufbereitet das selbst der Dümmste Mensch, ohne nachzudenken, genau weiss was er denken soll. Es hat die Tiefe gefehlt die ich von einem Dokumentarfilm erwarten würde. d.h es wird sehr einseitig berichtet. Also nur das negative. Dokumentrafilm sollte das gesammte Bild zeigen (wenn auch nur am Rande). Es werden z.B. die größeren Länder, die Bush beim Golfkrieg unterstützt haben, gar nicht erwähnt... nur die kleinen, die man vom militärischen Standpunkt aus lächerlich machen kann.
Es werden häufig auch normale (also nicht Prominente) durch kurze (oder lange)Interviews ziemlich blossgestellt... nur um zu zeigen wie Blöd die Bevölkerung ist. Das mag zwar für den Zuschauer lustig sien, finde ich aber nicht ok. (Die Würde des Menschen ist unantastbar? Na ja, ich finde es wird in dem Film ziemlich würdelos mit den Leuten umgegangen.) Prominente haben da schon eher die Möglichkeit sich zu wehren. Es wird auch der (Christliche und auch der Islamische) Glauben etwas lächerlich gemacht... was manche Leute verletzten könnte. Auch wenn er mit manchem recht hat, könnte man das vielleicht anders angehen?
Für mich war der Film einfach 'ungeeignet'. Eigentlich kein interesse an dem Thema... d.h. ich wusste das es in dem Krieg hauptsächlich ums Öl ging... nur eben nicht das es Bush's persönliches Interesse daran ist und nicht das Interesse der Regierung oder von sonstwem... Uhm, ja, ich bin eigentlich ins Kino gegangen um einen 'netten' unterhaltsamen Film zu schauen... und dann so was. Ja ja, ich habe mich vorher einafach nicht darüber informiert über was es da geht. Und das war das Ergebnis.
Alle die Bush überhaupt nicht ausstehen können, können sich diesen Film ruhig im Fernsehen ansehen... wenn er mal im Fernsehen läuft... Alle die Bush mögen sollten sich den Film auch mal ansehen um das Bild über ihn ins rechte licht zu rücken
Nein, im ernst, ich kann den Film nicht empfehlen. Es gibt aber bestimmt Leute denen der Film gefällt. Und vieles aus diesem Film sollten die Bush Befürworter wissen. Aber warum muss so ein Film im Kino laufen???
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Zu Catwoman: Halle finde ich nicht sonderlich attraktiv 
Edited by Tutamun (08/25/04 06:56 AM)
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#7330 - 09/01/04 09:43 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Archmage
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Loc: Franken
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Ich werde es trotzdem versuchen, also kleine SPOILERwarnung (ich werde aber nicht mehr verraten als z.B. der offizielle Trailer):
BUTTERFLY EFFECT:
Evan (Ashton Kutcher) hatte seit frühester Kindheit immer wieder Blackouts. Erst auf dem College beginnt er langsam, sich an die verdrängten Ereignisse zu erinnern. Zur Unterstützung liest er seine alten Tagebücher - und muß feststellen, daß er mit deren Hilfe quasi eine Zeitreise machen kann. Es ist nicht wirklich eine Zeitreise. Genauer gesagt befindet sich Evan dann plötzlich mit seinem heutigen Wissen in seinem damaligen Körper und kann somit die Zeitlinien verändern. Da seine Kindheit alles andere als perfekt war, nutzt er diese Gelegenheit weidlich aus. Und an dieser Stelle kommt der berühmte "Butterfly-Effect" aus der Chaos-Theorie zum Tragen ...
Meine Probleme mit Zeitreise-Filmen sind ja bekannt. Aber ich glaube wirklich, dieser Film bereitet mir von allen Filmen zu diesem Thema, die ich gesehen habe, die wenigsten Kopfschmerzen. WARUM bzw. WIE Evan in die Vergangenheit versetzt wird, versucht der Film gar nicht erst zu erklären. Und das ist IMHO auch deutlich besser als eine pseudo-wissenschaftliche Erklärung, wie man sie sonst für gewöhnlich zu hören bekommt.
Die Auswirkungen dieser "Zeitreisen" dagegen sind in der Tat überraschend glaubwürdig. Natürlich kann man hier und da dennoch einhaken und die Realitätsnähe bezweifeln. Aber alles in allem ist die Story wirklich gut inszeniert.
Soviel also zur Zeitreise-Problematik. Über den Film selbst auch noch ein paar Worte. Was mir besonders gefallen hat: Es ist im Grunde genommen ein extrem romantischer und zugleich sehr melancholischer Film - genauso, wie ich es liebe!
Die größte Überraschung ist aber Hauptdarsteller Ashton Kutcher. Ich hätte wirklich nicht gedacht, daß Demi Moores Boy-toy in einer ernsthaften Rolle auch nur einigermaßen überzeugend sein könnte. Ist er aber. Und mehr noch: Er spielt sogar richtig gut! Die Nebenrollen sind zwar nicht sehr prominent (nur Amy Smart, Melora Walters und Eric Stoltz besitzen einen gewissen Bekanntheitsgrad), aber passend besetzt.
Insgesamt ein wirklich guter Film, der überraschenderweise beim Publikum wesentlich besser ankommt als bei den Kritikern.
8,5 Punkte.
FAHRENHEIT 9/11:
Ich bin überrascht! Im Gegensatz zu "Bowling for Columbine" hat Michael Moore hier fast einen "richtigen" Dokumentarfilm gemacht. Sein typischer beißender Humor hält sich in Grenzen (wenngleich einige zynische Kommentare natürlich sein müssen  ) und auch er selbst ist nur selten im Bild zu sehen. Moore hat sich diesmal wirklich auf die Fakten konzentriert. Daß er die teilweise wieder mal sehr einseitig darlegt, ist klar. Aber manipulative Bilder und Szenen unterläßt er diesmal weitgehend.
Größtes Problem des Films ist, daß der politische interessierte Zuschauer das meiste bereits kennt. Dennoch gibt es einige wirklich starke Szenen, die mir bislang unbekannt waren.
Beispielsweise wird gezeigt, wie George W. Bush am 11.9.2001 auf die Nachricht von den Terroranschlägen reagiert. Er ist zu diesem Zeitpunkt nämlich in einer Grundschule und liest zusammen mit den Schülern. Dann kommt einer seiner Mitarbeiter herein und flüstert im das Geschehene ins Ohr. Und Bush (Schlagzeile gestern in der SZ: "Republikaner preisen die Führungsstärke von Bush", so in etwa)? Reagiert überhaupt nicht. Die Augen flackern hilflos von der einen Seite zur anderen, der Blick wird glasig, man sieht die Fragezeichen über seinem Kopf geradezu vor sich. Minutenlang sitzt er einfach nur da und tut - nichts. In dieser Szene muß man tatsächlich fast Mitleid mit diesem völlig überforderten Mann haben.
Auch die Szenen über das Vorgehen bei Rekrutierungen für die Army in den Armenvierteln sind sehr interessant - Pauschalurteile über die amerikanischen Soldaten verbieten sich eigentlich von selbst, wenn man diese Methoden sieht.
Fazit: Eine grundsolide Dokumentation, die nochmal das meiste zusammenfaßt, das bereits über Bush bekannt war. Kein Überflieger wie "Bowling for Columbine", aber solange es hilft, Bush und Co. aus dem Amt zu jagen ... (allerdings befürchte ich immer mehr, daß Bush diesmal wirklich gewählt wird - "wiedergewählt" kann man ja nicht ernsthaft sagen)
8 Punkte.
KING ARTHUR:
Damit eines klar ist: Wer in diesen Film geht, darf alles erwarten - nur keine weitere Version der Artus-Sage á la "Excalibur" oder "Die Ritter der Tafelrunde"! Denn damit hat "King Arthur" nicht das geringste zu tun. Die Filmemacher behaupten, die wahre Geschichte zu erzählen, aber nach Meinung der meisten Historiker ist das Humbug.
Demnach heißt Artus eigentlich Artorius und ist Halbrömer. Merlin ist Anführer der Pikten, die gegen die Römer kämpfen. Bis sich Rom aus Britannien zurückzieht und Artorius und Merlin (samt "Rittern" und Guinevere) sich gegen einen gemeinsamen Feind - die Sachsen - verbünden.
Ein großes Problem dieses Films ist Disney zu verdanken. Denn entgegen ursprünglicher Versicherungen mußte Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") seinen ziemlich gewalttätigen Film auf eine Altersfreigabe ab 13 Jahren zusammenschneiden. Darunter leiden natürlich vor allem die Kampfszenen. Im Grunde genommen sieht man meistens nur, wie die Figuren ausholen - dann wird weggeblendet. Und das sieht ziemlich albern aus. Gerade die finale Endschlacht ist dann auch noch dermaßen wirr geschnitten, daß der arme Zuschauer sowieso in Nullkommanichts den Überblick verliert.
Wenigstens konnte Produzent Bruckheimer Disney überreden, eine DVD-Veröffentlichung des brutaleren und deutlich längeren "Director´s Cut" zu genehmigen. Das dürfte dann ein ganz anderer Film werden.
Die vorliegende Version erinnert übrigens erstaunlich stark an "Die glorreichen Sieben". Die "Ritter" sind eher Gauner wie im Westernklassiker und auch die Story zeigt einige Parallelen auf.
Der Film wirkt insgesamt ziemlich schmutzig (was die Altersfreigabe umso fragwürdiger macht) und glänzt vor allem durch die tollen Bilder von Kameramann Slawomir Idziak. Dabei ist aber auch die Story gar nicht mal übel. Sicher ist David Franzonis Drehbuch nicht gerade OSCAR-verdächtig, aber es besitzt auf jeden Fall mehr Tiefgang (v.a. in der ersten Hälfte), als ich das erwartet hatte. Trotz einiger Klischees, vor allem was die bösen Sachsen betrifft.
Zur Besetzung: Eigentlich halte ich ja sehr viel von Clive Owen. Aber als König Artus kann er mich irgendwie nicht so ganz überzeugen. Schon rein optisch - er sieht für mich einfach nicht so aus, wie ich mir einen König Artus vorstelle! Erfreulich ist dafür, daß die anderen Ritter zwar nicht allzu prominent, aber sehr gut besetzt wurden. Vor allem Ioan Gruffud als Lancelot, Ray Stevenson als Dagonet und Ray Winstone als Bors verleihen ihren Charakteren echtes Profil.
Absolutes Highlight in schauspielerischer Hinsicht ist allerdings Stellan Skarsgard als Sachsen-Herrscher Cerdic. Seine Leinwandpräsenz und Bosheit sind fast schon erschreckend. Dagegen wirkt Til Schweiger als sein Sohn Cynric dann doch etwas blaß.
Keira Knightley spielt die kämpferischste Guinevere aller Zeiten und wirkt dabei durchaus überzeugend. Ihre Hollywood-Karriere dürfte noch sehr lange dauern ...
Insgesamt ist "King Arthur" kein Rohrkrepierer. Die erste Hälfte ist sogar richtig gut, aber die längliche Endschlacht fand ich doch eher störend. 7 Punkte.
In diesem Fall könnte es sich wirklich mal lohnen, gleich bis zur DVD-Veröffentlichung des Director´s Cuts zu warten. Von dem erwarte ich mir eine potentielle Steigerung der Bewertung um etwa einen Punkt, zumal in dieser Version angeblich auch noch mehr Wert auf Artus´ Ritter gelegt werden soll.
P.S.: Zwei sehr vielversprechende Trailer bekam ich übrigens auch noch zu Gesicht:
1. "Der Untergang", ein potentieller deutscher OSCAR-Kandidat. Erzählt werden die letzten 12 Tage von Adolf Hitler. Ein guter Regisseur (Oliver Hirschbiegel), der erfolgreichste deutsche Produzent (Bernd Eichinger), ein großes Budget (14 Mio. Euro) und die Créme de la créme der deutschsprachigen Schauspieler (Bruno Ganz als Hitler, Alexandra Maria Lara als Traudl Junge, dazu Corinna Harfouch, Ulrich Nöthen, Thomas Kretschmann, Götz Otto, Heino Ferch, Justus von Dohnanyi, Daniel Brühl, Christian Berkel und Juliane Köhler) - hoffentlich hält der Film, was er verspricht. Das internationale Interesse ist jedenfalls sehr groß, u.a. läuft der Film beim Festival in Toronto. Deutscher Kinostart ist in zwei Wochen.
2. "National Treasure" (deutschen Titel habe ich vergessen - "Jagd nach dem Schatz der Tempelritter" oder so), scheinbar ein klassischer Abenteuerfilm á la "Indy" mit Nicolas Cage, Sean Bean, Jon Voight, Harvey Keitel und Diane Kruger.
Edited by Ralf (09/01/04 09:46 AM)
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#7332 - 09/01/04 10:32 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Prophet
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Loc: Duisburg, Germany
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In Antwort auf:
The Butterfly Effect: Zu diesem Film kann ich nur eines sagen: Genial. Jedes Wort über die Handlung wäre zu viel verraten, macht es einfach so wie ich, und geht rein, ohne eine Ahnung zu haben. Einer der intelligentesten Filme der letzten Zeit.
Das kann ich doppelt, wenn nicht sogar dreifach unterstreichen. Schon sehr, sehr lange gab es nicht mehr so einen guten und durchdachten Film
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#7334 - 09/01/04 11:48 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Archmage
Registered: 03/11/03
Posts: 9144
Loc: Franken
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Rei: Wenn Menschen wie du oder ich so reagieren, ist das ja normal. Aber dem mächtigsten Mensch der Welt (und das ist der US-Präsident nunmal) sollte man doch wenigstens zutrauen können, daß er auf eine solch schockierende Nachricht IRGENDWIE reagiert. Die Veranstaltung abbrechen, mit Cheney, Rumsfeld und Powell telefonieren, mit der Air Force One in den nächsten Schutzbunker fliehen - IRGENDWAS! Aber nicht einfach dasitzen und warten, bis ihm jemand sagt, was er tun soll ... zumal er ja die Einzelheiten gar nicht kannte, sondern nur "Das Land wird angegriffen". Pat: Tja, ich schrieb ja, daß der Film mit der Artus-Mythologie eigentlich nichts zu tun hat (wenngleich ich es eigentlich ganz gut gemacht fand, wie so Sachen wie die Tafelrunde oder Excalibur nebenbei erwähnt wurden). Vermutlich war es ein großer Marketingfehler, diesen Film "King Arthur" zu nennen und nicht, sagen wir, "König XY gegen die Sachsen" oder sowas ...
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#7335 - 09/01/04 11:49 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Battlemage
Registered: 05/22/04
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Am 9 September kommt der neue Film von M. Night Shyamalan "The Village" in die Kinos. Nach den Filmen "Sixth Sense", "Unbreakable" und "Signs - Zeichen" ist das nun sein neuster Gruselthriller. Nachdem ich schon "Signs" verpennt habe und die anderen beiden nur zum Teil gesehen habe, möchte ich mir doch diesen Film nicht entgehen lassen. Kurze Inhaltsangabe: Pennsylvania 1897. Ein kleines, von der Außenwelt isoliertes Dorf lebt in Koexistenz mit unheimlichen Kreaturen, die ihr Revier im angrenzenden Wald weitgehend unsichtbar, aber ständig präsent verteidigen. Jede Spezies respektiert den Lebensraum der anderen, bis der junge Lucius mit seiner Ankündigung, er wolle die Grenzen überschreiten, eine Kette unvorhersehbarer Ereignisse auslöst. Quelle Hompage des Films
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#7337 - 09/03/04 04:39 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Warrior
Registered: 03/24/04
Posts: 320
Loc: Köln (Germany)
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Danke, Ralf! Ich war gestern im Schmetterlingseffekt - ein Film, der mir wohl ohne deine Kritik entgangen wäre. Denn seltsamerweise findet man entweder gar nichts darüber (in meiner Filmzeitschrift reichte es nur zu einer Randnotiz), oder er wird verrissen. Über Kutcher heißt es zum Beispiel: "...seine erste "ernsthafte" Rolle könnte so manchen veranlassen, sich den Bauch vor (unbeabsichtigtem) Lachen zu halten." Dieser Kritiker war definitiv in einem anderen Film als ich. Mir hat er sehr gut gefallen. Ansonsten ist deiner Kritik mal wieder nichts hinzuzufügen.
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Der Mensch ist das edelste Lebewesen. - Das erweist sich schon daraus, dass ihm noch kein anderes widersprochen hat.
(G.C. Lichtenberg)
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#7338 - 09/03/04 05:25 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Archmage
Registered: 03/10/03
Posts: 5521
Loc: Germany
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Es würde mich mal interessieren, welches Ende in Deutschland in den Kinos gezeigt wird. Letztens durfte ich die R1-DVD von "Butterfly Effect" anschauen, auf der der sog. Director's Cut zu finden ist. Diese Version ist nicht nur 7 Minuten länger als die Kinoversion (auch auf der DVD drauf), sondern hat auch ein deutlich anderes Ende. Offenbar war dieses jedoch den Produzenten zu heftig, um es in den Kinos zu zeigen. Mir persönlich ist dieses Ende allzu arg konstruiert, aber dennoch passend zum Film und eigentlich recht gelungen.  Also kann mir jemand andeuten, welches Ende im deutschen Kino einen erwartet?  Zum Film ist nicht mehr viel zu sagen... ich persönlich denke, daß er nicht gar so durchdacht ist, wie man hier den Eindruck gewinnen könnte. Solch ein Film kann jedoch wohl kaum ohne Logik- und Drehbuchschwächen auskommen, insofern stört es nicht. Dafür ist man ein ums andere Mal gespannt auf den nächsten Butterfly Effect... und diese haben es wirklich in sich.  Über Ashton Kutcher hatte ich im Vorfeld auch so einiges gelesen... ich würde nun nicht sagen wollen, daß er eine atemberaubende Leistung darbietet, jedoch ist er gut genug und auf keinen Fall so schlecht, wie ihn die Kritiker im Vorfeld gemacht haben. Inwieweit diese ungerechtfertigt unfair Kritik auf Kutchers frühere Filme oder seine Beziehung zu Demi Moore zurückgeht, werden wir wohl nie beantworten können.
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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#7339 - 09/03/04 05:47 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Elite Orc
Registered: 03/10/03
Posts: 1022
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Kleine Spoilerwarnung (wer Ralfs Kritik gelesen hat, kann weiterlesen)
Für mich war der Film auch deshalb so gut, weil ich eben überhaupt nicht wußte, um was es geht. Ich hatte keine Ahnung, was die Blackouts sollen, und mir war auch beim ersten Butterfly-Effect nicht klar, was überhaupt passiert war, wer aus dem Kind gesprochen hatte, und warum plötzlich alles anders war. Erst nach und nach wurde mir das dann klar, und dadurch wurde das, was vorher geschehen war, auf einmal logisch.
Zum Ende: Heftig war das nicht, von daher muß es wohl das US-Kinoende gewesen sein.
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"In jedem Winkel der Welt verborgen ein Paradies"
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#7340 - 09/03/04 06:40 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Warrior
Registered: 03/24/04
Posts: 320
Loc: Köln (Germany)
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Da war ich alter TV-Muffel wohl mal wieder im Vorteil - von diesem Kutcher hatte ich noch nie was gehört oder gar gesehen, und dass er was mit der Demi hat, wusste ich von euch.  Zum Ende: Ich war in der OV. Jedenfalls war es überhaupt nicht heftig. Also war es wahrscheinlich die harmlose Variante. Wobei ich jetzt natürlich rasend gerne wüsste, wie denn das heftige Ende aussieht. Könntest du vielleicht mal spoilern? Und ja, klar geht es nicht ohne Logikverluste. Das erwarte ich bei Zeitreisenfilmen (im weiteren Sinne) auch nicht. Wenn es aber einer schafft, so zu fesseln, dass man darüber gar nicht nachdenkt, hat er seine Sache gut gemacht. Ich sehe es auch nicht als Science Fiction oder so, sondern eher als Gedankenexperiment. Als solches erinnert es mich sogar ein bisschen an "Smoking - No Smoking", falls ihr den kennt. Das sind zwei Filme von Alain Resnais, der auch verfolgt, wie verschiedene, eigentlich kleine, unwichtig scheinende Entscheidungen die Zukunft massiv und nachhaltig verändern können. Es fängt mit einer Zigarettenschachtel auf einem Tisch und der Entscheidung der Protagonistin an, sich eine Zigarette zu nehmen oder nicht. Ich kann in meinem eigenen Leben übrigens einen Schmetterlingseffekt ganz klar identifizieren. Es war 1991 auf Kreta, und wenn ich damals nach dem Essen einfach in die Pension zurückgegangen wäre anstatt noch in eine Bar, wäre alles ganz anders gekommen. Oh ja!
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Der Mensch ist das edelste Lebewesen. - Das erweist sich schon daraus, dass ihm noch kein anderes widersprochen hat.
(G.C. Lichtenberg)
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#7341 - 09/03/04 07:00 AM
Re: Oh Schreck! Ein Effekt!
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Archmage
Registered: 03/10/03
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Loc: Germany
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Quote:
Zum Ende: Ich war in der OV. Jedenfalls war es überhaupt nicht heftig. Also war es wahrscheinlich die harmlose Variante.
Wobei ich jetzt natürlich rasend gerne wüsste, wie denn das heftige Ende aussieht. Könntest du vielleicht mal spoilern?
Man beachte bitte, daß ich nicht gesagt habe, das Ende sei zu heftig. Es war den Produzenten zu heftig, um es im Kino zu zeigen. Das aber muß ja nix heißen im Land der Endlichen Unmöglichkeiten. 
Aber nun denn... Spoiler : Evan hockt also unter dem Tisch vom Anfang und schaut sich die Aufnahmen seiner Geburt an - das reicht ihm aus, sich in jene Zeit zu versetzen. Da stranguliert er sich als Ungeborenes mit der Nabelschnur selbst und sorgt für eine weitere Fehlgeburt seiner Mutter. Damit kommt er gar nicht erst auf die Welt und alles verläuft vollkommen ohne Probleme, wie man dann an Flashbacks sehen kann. Das ist im Übrigen auch der größte Logikfehler, der Zeit- und ähnlichen Reisen innewohnt... wenn er sich schon bei der Geburt umbringt, erlebt er nichts vom dem, was er im Film erlebt. Dann allerdings würde er sich ja nicht umbringen. :-) Wenn er sich allerdings nicht umbringen würde, würde er doch wieder alles erleben - mit dem Ergebnis, daß er sich umbringt. Wenn er sich aber umbringt... etc. pp. ;-) Ende des Spoilers.
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