#7683 - 08/05/05 05:32 PM
schon klar
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Warlord
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#7685 - 08/06/05 07:32 AM
Re: schon klar
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Archmage
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Ich persönlich finde ja, daß viele Frauen zwischen 30 und 45 deutlich besser aussehen als die ganzen Britney Spears´ oder Christina Aguileras oder sonstige Jungspunde ohne Profil. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.  "Wächter der Nacht" - den ich schon vor Monaten gesehen habe, Rezension gibt es auch irgendwo in diesem Topic - ist nicht wirklich ein Horrorfilm. Eigentlich kann man diesen Film überhaupt nicht irgendeinem Genre zuordnen. Er ist ziemlich viel Actionfilm, ein bißchen Thriller, ein bißchen Fantasy, ein bißchen Mystery, ein bißchen Komödie, ... Insgesamt ein guter Film, aber überragend fand ich ihn dann doch wieder nicht. Übrigens handelt es sich um den ersten Film einer Trilogie (Teil 2 ist auch schon abgedreht) und endet deshalb mit einem Cliffhanger. Allerdings sollte ich noch erwähnen, daß ich eine Testvorführung gesehen habe, bei der Fragebögen an die Zuschauer ausgeteilt wurden. Kann also durchaus sein, daß er anschließend noch umgeschnitten wurde. Für den internationalen Markt wurde die gut zweieinhalbstündige russische Version sowieso um etwa eine halbe Stunde gestrafft, was nach Meinung von Kennern beider Versionen aber eine gute Idee gewesen sein soll.
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#7686 - 08/09/05 02:09 AM
Re: schon klar
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Warlord
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Ich war in
SAHARA
Zuerst einmal: Ich finde den Titel ehrlich gesagt ziemlich doof. Ich meine "Sahara"??? Ist ihnen nichts besseres eingefallen?? Für einen Actionfilm? Was kommt als nächstes "Tundra"? "Neuschwanstein"? Selbst "DAS PANZERSCHIFF" wäre noch ein besserer Titel gewesen!
Aber okay, zum Film: Im Grunde gibt es zwi Handlungsstränge. 1. Die Schatzsucher, die das Gold aus einem Panzerschiff suchen und 2. die Ärztin, die eine Seuche aufdecken möchte.
Über eine lange Strecke des Films haben die beiden Plots nicht viel miteinander zu tun und auch wenn sie zusammenkommen, dann tun sie das sehr konstruiert.
Aber das macht nichts! Der ganze Film ist übertrieben und nimmt sich selbst nicht besonders ernst. Ganz bewusst wird übertrieben oder sogar von den Charakteren selbst auf Logiklöcher hingewiesen.
Der Umwelt-Fingerzeig, dass selbst etwas, das in der Sahara passiert die ganze Welt angehen kann, fällt allerdings am Schluss etwas unspektakulär aus.
Der Film lebt von der Action und dem Humor und das Schatzsucherteam funktioniert dabei wirklich gut. Eine gute Besetzung der Beiden - vor allem, dass Zahn als quasi Sidekick trotzdem richtig was drauf hat und nicht einfach zu einer Klette verkommt, die dauernd gerettet werden muss, sondern auch öfters selbst zum Retter wird ohne den es einfach nicht geht. Der Anfang ist aber meiner Meinung nach etwas zäh geraten.
Trotzdem: Ich habe mich wirklich gut amüsiert bei dem Film und so kriegt er eine 7 - sicher kein Meisterwerk aber doch ein ganz guter Film.
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#7687 - 08/10/05 12:27 PM
Re: schon klar
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Death Dragon
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Die Insel: (Spoiler enthalten!)
Die ganze Welt ist verseucht ... die ganze Welt? Nein! Eine von unbeugsamen Lottogewinnern bevölkert Insel hört nicht auf der Verseuchung wiederstand zu leisten.
<Kamera schwenkt zu einem mehrstöckigen Gebäude in dem in einer idyllischen, harmonischen, abgeschotteten und sterielen Umgebung die Überlebenden einer globalen Katastropfe leben>
Es gibt die weissgekleideten Überlebende und die schwarzgekleideten Überlebenden. Die schwarzgekleideten haben es sich zur Aufgabe gemacht fürsorglich für das Wohl der weissgekleideten zu sorgen. Aufopferungsvoll verzichten sie auf die Chance durch einen Lottogewinn auf die 'Insel' zu kommen... das heiss ersehnte Ziel jedes weissgekleideten. Sie, die schwarzgekleideten, widmen sich der ehrenvollen Aufgabe für das Überleben der Menschheit zu sorgen.
Mehr oder weniger regelmässig finden Lottoziehungen statt... und der weissgekleidete Gewinner darf sein Leben auf der Insel weiterführen.
Damit die weissgekleideten sich immer bester Gesundheit erfreuen wird ihr Schlaf überwacht. Beim urinieren wird überprüft ob noch alles stimmt. Arztbesuche werden automatisch arrangiert. Eine strikte Diät und Sport fördern das leibliche Wohl.
Kinder sieht man hier keine. Alle sind erwachsen, allerdings in unterschiedlichem Alter. Ein paar schwangere Frauen hat es auch. Es herrscht eine freundliche Atmosphäre. Erwachsene die die Schulbank drücken und in Kinderbüchern lesen lernen oder einer einfachen, um nicht zu sagen stupiden, Arbeit nachgehen. Sich in Virtuellen Spielen messen (Körperkontakte sind verboten).
Während manche der weissgekleideten Einwohnern freudestrahlend zur Insel aufbrechen werden auch immer wieder neue Überlebende eingeliefert. Und das jahre nach der Katastropfe.
Wie es kommen muss hinterfragt einer der weissgekleideten Einwohner das ganze und begibt sich auf eigene Faust auf Erkundungen. Er findet eine Motte... obwohl es ja durch die Verseuchung keine lebenden Wesen mehr geben dürfte...
Als seine Freundin den Lottogwinn "Die Insel" einstreicht bricht er aus dieser Welt aus... Über Lüftungskanäle erreicht er einen Teil des Gebäudes das an an Krankenhaus erinnert. Er schleicht sich durch die Gegend und sieht zufällig die vorherigen Gewinner "Der Insel"... sie werden vor seinen Augen ermordet. Sie waren lediglich Geburtsmaschinen oder lebende Organersatzteillager.
Natürlich kehrt er zurück und flieht mit seiner Freundin bevor sie dasselbe Schicksal ereilen kann.
Der Rest des Filmes besteht zum größten Teil aus sehr viel Action (was durchaus interessanter war als der Anfang des Filmes). Die Flucht der beiden kommt den Betreibern der Anlage äusserst ungelegen. Zum einen läuft ein äusserst dringend gebrauchter Organspender gerade weg. Zum anderen laufen, wie sich herausstellt, zwei Klone in freier Wildbahn herum... die auf der Suche nach ihrem Original sind. Ein Original liegt im Krankenhaus und wartet auf die Organe. Die Kunden wissen nicht mal das ihre Klone als 'echte' Menschen leben... und nicht nur irgendwelche im Dämmerzustand gehaltene 'Fleischklumpen' sind, derer man sich bei Bedarf einfach bedient.
Bei dem eher ernsten Thema ist die kindliche Unbedarftheit der Klone für ein paar lacher gut als sie die richtige Welt betreten. Ob der Film aber auch zum nachdenken anregen will? Keine Ahnung.
Ich hatte mir da etwas mehr erwartet. Ich denke aus dem Stoff hätte man deutlich mehr machen können... oder etwas anders herangehen können. Schlecht ist der Film nicht. Er gehört aber auch nicht zu den 'besseren' Filmen.
Ich vergebe mal eine 3 (Schulnote). Muss man nicht unbedingt gesehen haben. Wenn er im Fernsehen läuft kann man ihn sich auch noch anschauen. Sofern einen das Thema interessiert.
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#7688 - 08/13/05 03:08 AM
Re: schon klar
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Warlord
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Ich war gestern in
SIN CITY
Auf den Film habe ich mich gefreut, zumahl ich vor langer Zeit auch die Graphic-Novel-Vorlage gelesen habe.
Ausserdem fand ich den Stil des Films recht mutig.
Der Film erzählt die Geschichte von drei recht finsteren Gesellen, die sehr lose miteinander Verknüpft sind. Dabei wurde versucht, den Stil der Vorlage sehr genau zu emulieren. Was auch gelungen ist. Wenn man die Vorlage kennt, hat man tatsächlich das Gefühl, man würde einfach eine sich bewegende Version des Graphic-Novels lesen. Dies ist wohl die genaueste Umsetzung aller Zeiten. Komplett mit den Ich-Erzählpassagen der Protagonisten, die (soweit ich mich erinnere) fast 1:1 das Graphic-Novel vorlesen. Auch viele Szenen sind wirklich 1:1 wie sie Frank Miller (der übrigens selbst Co-Regie führte und einmal als Priester zu sehen ist) gezeichnet hat.
Ob es dem Film gut getan hat?
Für einen Fan bestimmt. Aber in meiner Vorstellung hat es immer wieder Leute gegeben, die während des Films gegangen sind. Sowas gibt es bei uns nicht oft.
Man muss zugeben, dass der Film (wie die Vorlage) ziemlich brutal ist. Blut ist zwar weiss, solange es nicht wirklich relevant für eine Szene ist, und geht im meist komplett schwarz-weissen Bild zeimlich unter. Trotzdem ist es aber da und macht die typischen Hollywood-Blutgeräusche. Auch abgetrennte Gliedmasse und/oder Köpfe gehören zu Sin City.
Das einer der "Helden" ein sadistischer Killer ist, macht die Sache auch nicht weniger blutig.
Hier ist relativ schwierig, Punkte zu verteilen. Der Stil kriegt auf jeden Fall Extrapunkte. Mir hat er gefallen aber ob er trotz der All-Star-Cast in der breiten Masse erfolgreich wird, weiss ich nicht.
Von mir kriegt er 8 Punkte - miteingerechnet der Stilbonus und ein Malus für eine zu genaue Umsetzung (ein paar Änderungen hätten dem Film gut getan, denke ich).
Fazit: Wer die übetriebe Brutalität als Stilmittel sehen kann und nicht gleich das Popcorn wieder ausspuckt, dem empfehle ich, dem Film eine Chance zu geben.
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#7691 - 08/13/05 08:33 AM
`Stadt der Sünde´
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Archmage
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Ja, der Film scheint tatsächlich zur Zeit einer der `heißesten Tips´ zu sein. Die visuelle Umsetzung klingt mehr als interessant und die ersten Bilder, die ich neulich beim Special/der Trailerpremiere auf Pro7 gesehen habe. Wirklich mutig und fast ein bißchen `revolutionär´. Kritiker schwärmen jedenfalls schon von der `... innovativsten Optik seit "Die Matrix"...´. Die Besetzung mit mehr oder minder bekannten Stars, Altmeister und junge Hoffnungen am Hollywood-Himmel, tut ein weiteres ( Bruce Willis, Mickey Rourke, Rutger Hauer z.B. einerseits, Clive Owen, Jessica Alba, Alexis Bledell, zum anderen, darunter auch so manche, die man aus ihrem bisherigen Wirken nun gar nicht unbedingt in einer Hardcore-Comic-Verfilmung dieser Sorte erwarten würde Carla Gugino aus der ersten Staffel von Michael J. Fox "Chaos City" oder den "Spy Kids"? Jung-Schwarm Josh Hartnett?  ). Die einflußreiche Beteiligung des Urhebers und die Werktreue der Umsetzung - ein großes Thema bei Literaturverfilmungen und besonders im Blickpunkt im Rahmen der "Lord of the Rings"-Verfilmung in der jüngsten Vergangenheit - wecken zusätzliche Neugier. Und wenn man danach suchen würde, dann kann man kaum jemand anderen als Robert Rodriguez ( "From Dusk Till Dawn", "Desperado") für den Posten des Regisseurs bei dieser Verfilmung denken.  Alles in allem klingts nach einem hochinteressanten Experiment. So sehr, daß ich schon mal so langsam lieber meine Erwartungen wieder runterschrauben sollte !  ! ACHTUNG, TEILS DEUTLICHE STORY-SPOILER ! Interview mit dem Schöpfer der Comic-Serie, Frank Miller, Co-Regisseur" Jeder Spritzer, jeder Nippel
Amerikas einflussreichster Comiczeichner Frank Miller über Hollywood, Hinterhöfe und die Verfilmung seines Schlüsselwerks "Sin City".Von Tobias KniebeFrank Miller, 1957 in Maryland geboren, gilt als einflussreichster Comiczeichner Amerikas. Ende der Siebziger übernahm er die „Daredevil“-Serie und machte sie zum erfolgreichsten Marvel-Titel, dann schuf er die bisher düstersten und bestverkauften „Batman“-Folgen. Er war die treibende Kraft beim Siegeszug einer neuen, spezialisierten Comic-Kultur. Sein Schlüsselwerk „Sin City“ gab er erst zur Verfilmung frei, als der Regisseur Robert Rodriguez ihm nie dagewesene Werktreue und einen Job als Co-Regisseur versprach. ..." Neu im Kino - Küsst mich tödlichRobert Rodriguez, Frank Miller, Quentin Tarantino und die Delirien von „Sin City“Von Fritz Göttler"Der Film zieht los von Anfang an, er hat die Dynamik eines Expresszugs. Was die Geschichte angeht, die er erzählt, die Inszenierung, die Entstehung. Sekundenschnelle Entscheidungen, keine Verhandlungen. Als es gleich beim Start Schwierigkeiten mit der Regisseurs-Gewerkschaft gab, trat Robert Rodriguez einfach aus. „Eine ganz schnelle Entscheidung“, erzählt er. „Wir waren im fahrenden Zug, der Zug hatte eine ganz schöne Geschwindigkeit erreicht, wir waren ganz aufgeregt, diesen Film zu machen, alle hatten ein tolles Gefühl – und dann stehen plötzlich diese Burschen aus L.A. auf den Gleisen vor dem Zug, winken mit den Händen, rufen Stopp. Naja, da haben wir eben beschleunigt, und dann war dieses scheußliche Knirschen, aber wir haben uns nicht darum gekümmert ...“ ..." Comic-Geschichte - Das Wichtigste: Be coolDie Bücher von Frank Miller sind Kult und haben Maßstäbe in der Comic-Szene gesetzt: Harte Kerle, sexy Frauen, dunkle Bars und schnelle Autos. Das Leben in "Sin City" ist tödlich - aber für eine Zigarette ist immer Zeit.Von Jürgen Schmieder""Wenn Du in Sin City die richtige Straße runtergehst, dann kann Dir alles passieren." So heißt es einmal im Film. Für die Bücher von Frank Miller gilt ein ähnlicher Satz: Wenn Du auf die richtige Seite blätterst, kann Dir alles passieren. ..." Ragon, der Magier
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#7692 - 08/17/05 02:42 PM
Re: `Stadt der Sünde´
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Death Dragon
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Sin City: Schulnote 2 oder 1 bis 2 (kann mich nicht so recht entscheiden  ) Die ersten paar Minuten war ich noch etwas skeptisch... aber dann fand ich ihn recht gut. Ohne schwarz weiss und falschfarben wäre mir der Film vielleicht zu brutal gewesen... aber so ist er abstrakt genug das man ihn trotzt der unapetitlichen Szenen geniessen kann. (Zumindest ging es mir so.) Auf jedenfall hat er einen interessanten Stil... und man fühlt sich wie in einem Comic (den Comic dazu kenne ich nicht, ich kann mir aber vorstellen das er den ziemlich genau trifft). Und über manches in dem Film sollte man besser nicht genauer drüber nachdenken... *schauder*
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#7693 - 08/19/05 07:38 AM
Re: `Stadt der Sünde´
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Death Dragon
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Loc: Feenreich
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Ghost in the Shell 2 beim Fanatsy Film Fest Wer in den Film gehen will, sollte schon früher kommen, wenn man noch eine große Platzauswahl haben möchte. Der Saal in Frankfurt war schon sehr voll. Der Film spielt in einer technologisierten Zukunft. Cyborgs sehen wie Menschen aus und können anscheinend auch empfiden. Menschen haben ein zusätzliches E-Brain, mit denen sie sich mit Netzwerke verbinden können etc. Im Film selber geht es um Cyborgs, die aus unerklärlichen Gründen Amok laufen und ihre Besitzer erschießen um dann sich selbst zu töten. Die 2 Helden, ein Mensch und ein Cyborg, arbeiten bei der Polizei und sollen nun den Fall aufklären. Dazu befragen sie Zeugen und gehen Hinweise auf die Spur und kommen dem Grund damit immer näher, teilweise auch mit illegalen Mitteln, womit der Action nichts mehr im Wege steht. Und es gibt doch schon einige Actionszenen, bei denen man immer den Überblick behalten kann.  Im letzten Drittel des Films wird es neben der Action auch philosophisch, wie im ersten Teil. Nunja am Ende lösen sie den Fall zwar, aber irgendwie bleibt der Zuschauer, so fand ich es zumindestens, noch etwas im Unklaren. Es kann aber natürlich auch daran liegen, dass das Ende an den ersten Film anknüpft, und von dem habe ich nur noch rudimentäre Erinnerungen. Der zweite Kritikpunkt ist die Vermischung von wie soll ich sagen verschienenden Grafikstilen in manchen Szenen. Diese Vermischung passt nie wirklich, kommt aber zum Glück auch nicht so oft vor. Der Film selber ist in japanisch mit englischen Untertitel, die man mit guten Schulenglischkenntnissen gut verstehen sollte. Am Ende ist zu sagen, wem der erste Film schon gefallen hat, kann auch hier reingehen. Die die den ersten Film nicht kennen, werden vor allem am Ende teilweise im Dunklen bleiben. Ich vergebe den Film 7,5 Punkte. Sin City Sin City besteht quasi aus einer kurzen Einführungsgeschichte und 3 weiteren Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Naja das meiste wurde hier ja schon gesagt. Von der Brutalität her fand ich den Film zwar jetzt nicht so schlimm (vielleicht, weil das auch überall gesagt wird, dass er so brutal sein soll), man sieht zwar etliche abgetrennte Gliedmaßen etc. aber da gibt es doch brutalere (Trash-)Filme. Die 3 Geschichten selber haben fast nur Alibifunktionen, ein bißchen weniger Inhalt und sie wären es wohl. Sin City bestreitet insgesamt einen ziemlich schmalen Grad. Ein bißchen zuviel hiervon oder zuwenig davon und man könnte den Film wohl als Trashfilm bezeichnen. Das er es aber nicht ist, liegt aber für mich an 3 Dingen: 1. Die "coole" Kommentierung der Gewalt durch die Charaktere selber 2. Die Gewalt ist meistens auf den "Bösewicht" fokusiert und wird auch schön und lang dargestellt 3. Keine 08/15 Personen  Ich vergebe den Film auch 7,5 Punkte, da ich mit mehr Erwartung reingegangen ist, da er überall so hoch gelobt wird. Wäre ich unbekümmert reingegangen, hätte mir der Film wohl noch mehr gefallen.
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 Knuddelmonster
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#7694 - 08/19/05 09:51 AM
Re: `Stadt der Sünde´
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Warlord
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Loc: düsseldorf
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nun: ich war auch inzwischen drin und bin in der einschätzung nahe bei rei: unterm strich ein recht brutaler streifen (ich kann nur hoffen, dass der ab 18 ist?? - hab nicht drauf geachtet) denn (z. b.): die "todesszene" mit "herrn frodo" war schon arg heftig aber die allgemeine stimmung / die charaktere war(en) schon sehr gut! eine 8 vom opa
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#7696 - 08/24/05 11:43 AM
Re: `Stadt der Sünde´
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Archmage
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Loc: Franken
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So, mein doppelter Muskelfaserriß ist mittlerweile wenigstens soweit ausgeheilt, daß ich mich heute endlich wieder mal ins Kino schleppen konnte ...  SIN CITY: Offenbar hat den sowieso schon mehr oder weniger jeder hier gesehen, trotzdem werde ich noch eine vollständige Rezension schreiben, also auch mit kurzer Inhaltsangabe - mal sehen, ob ich aus der Übung gekommen bin ...  Wie ich gelesen habe, ist "Sin City" eine Verfilmung von drei Geschichten der berühmten Comic-Reihe von Frank Miller, der hier als Co-Regisseur für eine Umsetzung nach seinen Vorstellungen gesorgt hat. Ich selbst kenne die Comics nicht, dennoch glaube ich, daß eben dieses episodenhafte des Filmes sein größtes Problem ist. Ich weiß nicht, ob die Comics so dünn sind, daß man aus einem davon nicht bereits einen ganzen Film hätte machen können. Jedenfalls fällt so auf, daß bei (im Großen und Ganzen) drei Episoden á 40 Minuten natürlich ein wenig die Handlungstiefe fehlt und auch eine Charakterentwicklung nicht wirklich zu erkennen ist. Visuell hingegen ist "Sin City" absolut atemberaubend und ich kann nur jedem, der die Möglichkeit dazu hat, empfehlen, ihn sich in der digitalen Version anzuschauen - bei diesem Film lohnt sich das wirklich! Man kann sicherlich sagen, daß "Sin City" vor allem von der Optik her die authentischste Comic-Verfilmung aller Zeiten ist. Die coole Schwarz-Weiß-Optik, verbunden mit spärlich eingestreuten Farbklecksen - das sieht nicht weniger als sensationell gut aus! Und ist außerdem bitter nötig, um die teilweise extreme Grausamkeit und Brutalität einzelner Szenen ein wenig abzuschwächen ... Aber zu den einzelnen Episoden: - Die erste handelt vom grobschlächtigen Marv (Mickey Rourke), dem der Mord an einer Hure (Jaime King) angehängt wird. Da sie die einzige ist, die je gut zu ihm war, nimmt sich Marv fest vor, sie zu rächen. Meine absolute Lieblingsepisode. Die 80er-Jahre-Action-Ikone Mickey Rourke ist die perfekte Wahl für die Rolle des Marv. Ich kann wirklich nur hoffen, daß er seine Drogen- und Alkohol-Probleme endlich überwunden hat und in Zukunft wieder häufiger auf der Leinwand zu sehen ist, denn er hat es weißgott immer noch drauf! Die Episode ist stringent und sehr brutal, überrascht aber gleichzeitig immer wieder mit überraschend gefühlvollen Momenten. Für mich das absolute Highlight von "Sin City". - Die zweite Episode erzählt von Dwight (Clive Owen), der einer Gruppe rabiater Huren um seine frühere Geliebte (oder war es sogar seine frühere Frau?) Gail (Rosario Dawson) bei der Verteidigung ihres Gebiets gegen die Mafia und die Polizei hilft. Auch Clive Owen ist eine hervorragende Besetzung für diese Rolle. Er strahlt stets eine lässige, beinahe arrogante Eleganz aus und empfiehlt sich somit IMHO ganz nebenbei mal wieder für die Rolle des neuen James Bond (für die er ja seit langem als Kandidat gilt). Dennoch bleibt die Handlung der Episode eher oberflächlich und konnte mich nur wenig berühren. Eher eine reine Action-Episode. Spaßig, aber IMHO der schwächste Teil des Films. - Die dritte und letzte Episode schließlich handelt vom unschuldig verhafteten Cop Hartigan (Bruce Willis), der nach acht Jahren im Gefängnis freikommt und sich um die Stripperin Nancy (Jessica Alba) kümmern will, die er vor seiner Verhaftung vor einem perversen Serienmörder (Nick Stahl) gerettet hat. Dummerweise ist der immer noch hinter Nancy und Hartigan her ... Erneut gilt: Bruce Willis ist die perfekte Besetzung für diese Rolle, auch wenn er eigentlich noch um einiges zu jung dafür ist. Vor allem die deutsche Synchronstimme paßt in diese Film-noir-Episode wie gemalt! Meine zweitliebste Episode. Fazit: Ein visuell umwerfendes Kinoereignis, dessen episodenhafter Aufbau aber für qualitative Schwankungen sorgt. Außer Frage steht hingegen, daß es vielleicht nie einen Film gab, der einen so erlesenen Cast versammeln konnte: Insgesamt spielen bestimmt zwei Dutzend mehr oder weniger große Stars in "Sin City" mit, teils selbst in geradezu mickrigen (aber deshalb keineswegs weniger eindrucksvollen) Rollen, wie z.B. Josh Hartnett oder Rutger Hauer. Ich freue mich auf die beiden angekündigten Fortsetzungen! 8,5 Punkte (Ep. 1: 10, Ep. 2: 7, Ep. 3: 8,5). P.S.: Frage an diejenigen, die die Comics kennen: Sind die eigentlich chronologisch? Der Film ist es ja nicht und ich weiß von mindestens einem Schauspieler, der auch im nächsten Film mitspielen soll, obwohl seine Rolle in "Sin City" eigentlich gestorben ist ... Ich würde mich übrigens freuen, wenn sie nicht chronologisch wären, denn es gäbe da einige Charakte, die ich gerne wiedersehen würde.
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#7697 - 08/26/05 06:55 AM
Re: `Stadt der Sünde´
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Archmage
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Loc: Germany
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Ich habe es immer noch nicht geschafft, Sin city anzuschauen... gestern wollte ich in die englische Fassung, aber ich habe mich dann doch breitschlagen lassen, in L.A. Crash zu gehen. Dabei handelt es sich um Paul Haggis' Debüt als Hollywood-Regisseur - vorher hat er vor allem als Drehbuchautor, u.a. für Million Dollar Baby, geglänzt. Es handelt sich um eine Art Episodenfilm im Stile der in diesem Zusammenhang oft genannten Short Cuts oder Magnolia... der ganze Film fängt an mit einem Unfall im nächtlichen Los Angeles. In einem der betroffenen Autos sitzen Don Cheadle (auch einer der Produzenten des Films), der einen Detective spielt, und Jennifer Esposito, die umwerfend aussieht (  ) und seine puerto-ricanisch-ecuadorianische Partnerin im Beruf und im Bett ist. Schon da gleich am Anfang, wenn sie aussteigt und sich mit der fernostasiatischen Fahrerin des anderen Autos über die Fahrk- und Unfallkünste von Mexikanern und Asiaten streitet, wird klar, um was es in dem Film geht: Um den ganz normalen Rassismus, der nicht nur bei weißen Amerikanern Gang und Gäbe ist, sondern mithin bei allen irgendwann durchbricht, auf diese oder jene Weise. Kurz darauf wird man 24 Stunden zurückversetzt und diese 24 Stunden machen dann den Rest des Film aus. Die einzelnen Episoden bzw. deren Verschmelzung muten zwar bisweilen recht zufällig an, aber sie sind eigentlich alle mehr oder weniger intensiv gestaltet und versprühen anfänglich den Eindruck von Frust, Hass und - eben - Rassismus. Im Laufe des Film ändert sich das jedoch und am Ende gesellt sich trotz aller Unbill ein gerüttelt Maß an Hoffnung dazu.  Die Episoden handeln z.B. von Staatsanwalt Brendan Fraser und seiner Frau Sandra Bullock, deren Auto auf offener Straße geklaut wird - am Ende stellt sich heraus, daß Bullock eine ausgemachte Rassistin ist, während sich ihr Mann eher um seine Karriere kümmert. Oder um einem Latino-Schlosser, der nicht dem Cliché des Gangsters entspricht, sondern eine Familie hat und sich rührend um seine Tochter kümmert. Oder um eine persische Familie, in der der Vater kaum Englisch kann und mit Hilfe seiner Tochter eine Waffe zum Schutz seines Ladens kauft. Oder um zwei schwarze junge Männer (Rapper Ludacris in einer sehr guten Rolle!), die sich u.a. über den allgegenwärtigen Rassismus und um angebliche alltägliche Verschwörungen zur Unterdrückung der Schwarzen unterhalten. Oder um ein schwarzes Schickimicki-Pärchen, dem bei einer Polizeikontrolle die harte Realität vor Augen geführt wird. Oder dem rassistischen Cop (Matt Dillon), der eben jene Kontrolle durchführt... und noch ein paar mehr. Viel über die Stories zu verraten, wäre unklug, da sie zum einen nicht allzu wichtig ist meiner Meinung nach, und zum anderen damit der Clou eines typischen Episodenfilms verraten wäre... schließlich ist es ja immer nett zu sehen, wie die Teile zusammengefügt werden. An Gutem hat der Film einiges zu bieten... die meisten Darsteller sind überdurchschnittlich gut, insbesondere Don Cheadle, Matt Dillon und Ludacris haben mir sehr gut gefallen. Die Musik ist nicht aufdringlich, fast schon typisch jazzig für solch einen Film, aber sehr angenehm anzuhören. Technisch ist der Film einwandfrei, Kamera und Schnitt sind durchweg positiv zu bewerten. Alles in allem ist alles gut oder besser. Was den einen oder anderen stören könnte, ist halt die Story. Ich habe von einem Bekannten gehört, daß der Film nicht gut sei, da es nur Rassimus gehe... das kann man schlecht finden. Mitunter wird das Thema arg strapaziert, da es immer und immer wieder benutzt wird. Aber da der ganze Film auf dem Thema basiert und es eigentlich als eine Katalysator benutzt, habe ich kein Problem damit. Zumal der Rassismus nicht einseitig dargestellt wird - alles haben ihre guten oder schlechten Momente, es gibt also keinen Rassismus im Rassismus.  Als Gesamtnote würde ich dem Film eine 8 geben. Er ist teilweise bewegend, hat gute Schauspieler, eine interessante Story. Überragend ist er allerdings nicht... die schon erwähnte Zufälligkeit trägt einen Teil dazu bei. Auch der von mir nicht als problematisch bezeichnete immerwährende Rassismus könnte dem einen oder anderen mit der Zeit recht plakativ vorkommen.
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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#7698 - 08/26/05 01:07 PM
Re: `Stadt der Sünde´
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Archmage
Registered: 03/10/03
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Quote:
Ich habe es immer noch nicht geschafft, Sin city anzuschauen...
Also elgi, ich muß schon sagen !  Das ist langsam rufschädigend, was Du da machst !  Wollt´ ich Dich bloß mal warnen.. nur ganz in Deinem eigenen Interesse, versteht sich! 
[ Wenn Ralf da dahinter kommt.. .der zieht Dich damit auf, für den Rest Deines Lebens! ]
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#7700 - 08/26/05 06:56 PM
Re: `Stadt der Sünde´
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Archmage
Registered: 03/10/03
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Loc: Germany
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Keine Sorge, Ragon, ich komme gerade aus dem Kino und habe Sin City nun endlich gesehen... jetzt bist du dran.  Was den Film angeht: Ralf hat eigentlich alles gesagt... ich schließe mich seinen Worten an, wenn ich auch die Reihenfolge der Episoden etwas anders sehe. Die dritte hat mir am besten gefallen, auch wenn Jessica Alba nicht gerade gut spielt (sie sieht immerhin bezaubernd aus  ). Dann folgt die erste mit zwei meiner absoluten Helden, Mickey Rourke und Rutger Hauer. Selbst Elijah Wood spielt seine Rolle im übrigens sehr gut.  Und schließlich die dritte Episode... mit wirklich sehr hübschen Frauen, den sehr gut aufgelegten Benicio del Toro und Clive Owen und einer recht dürftigen Story. In der Tat die schlechteste der drei Episoden. Summa summarum die gleiche Gesamtnote, 8.5, aber eine 9.5 für Episode drei, 9 für eins und ebenso 7 für zwei. Im Übrigen habe ich den Film englisch gesehen und Bruce Willis' Stimme ist auch in der Form sehr gut für den Film.  Ein kleiner Regiefehler ist mir allerdings negativ aufgefallen... als Marv in der Gewalt von Wendy ist und sich frei zu reden versucht, reicht ihm das Blut mal nur gerade mal zum Kinn und mal bis hinunter zum Hals - in der gleichen Szene.
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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