#8864 - 03/05/08 12:14 PM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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Nach dem Oscar ist vor dem Oscar.  Wobei ich gar nicht weiß, ob der folgende Film nicht noch in die gerade abgelaufene Auswahlperiode gefallen ist. Wie dem auch sei, darum geht´s auch gar nicht so sehr - aber ich bin schon gespannt, was Ralf wohl zum neuesten Werk von Paul Haggis ( "L.A. Crash") zu sagen haben wird. Neu im Kino: "Im Tal von Elah" - Desaster zum DessertPaul Haggis könnte ein Kriegsspektakel entfachen und mit Charlize Theron und Tommy Lee Jones als einigen der besten Schauspielern Hollywood punkten. Doch er erzählt lieber eine verzwickte Detektivgeschichte - und liefert damit die bislang überzeugendste filmische Darstellung des Irak-Krieges.Von Martina Knoben... Von einem verlorenen Sohn erzählt "Im Tal von Elah" - als der Film beginnt, ist Mike (Jonathan Tucker), Deerfields Jüngster, schon tot. Aus dem Irak ist der Soldat noch zurückgekehrt, gleich darauf jedoch von seinem Stützpunkt verschwunden. In der Wüste tauchen verkohlte Reste seines Leichnams auf. Weil die Polizei nicht richtig ermittelt und den Toten vorschnell zum Drogendealer abstempeln will, stellt Deerfield seine eigenen Untersuchungen an. ...IN THE VALLEY OF ELAH, USA 2007 - Regie, Buch: Paul Haggis. Kamera: Roger Deakins. Schnitt: Jo Francis. Musik: Mark Isham. Mit: Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, James Franco, Jonathan Tucker, Jason Patric. Concorde, 124 Minuten.Ragon, der Magier
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#8866 - 03/05/08 05:29 PM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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Oh,
ich dachte das wär´ auch für "No Country for Old Men" gewesen!?
Naja, der gute Mann spielt einfach in zu vielen grandiosen Filmen mit...
Danke,
Ragon
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#8867 - 03/06/08 06:04 AM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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Loc: Franken
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In Antwort auf:
aber ich bin schon gespannt, was Ralf wohl zum neuesten Werk von Paul Haggis ("L.A. Crash") zu sagen haben wird.
Voraussichtlich nichts. Interessieren würde er mich zwar schon, aber da ich noch Nachholbedarf mit Filmen wie "No Country for Old Men" und "Michael Clayton" habe und die Kritiken zu "Elah" nicht ganz so toll ausgefallen sind, werde ich wohl bis zur TV-Auswertung warten.
Vor allem, falls die GDL wirklich wieder streikt ...
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#8868 - 03/06/08 08:38 AM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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[OT] Auch wenn das dann im Anschluß eher was für den Aufreger-Topic ist:
Gott, hör mir damit auf!
Zumal zeitgleich noch der ÖD ebenfalls streikt - somit dann auch "Plan B" über Bus und andere alternative ÖPNV-Mittel als Ausweg flach fallen!
Ich hab´ keine Ahnung was ich am Montag machen soll.  [/OT]
...
Ragon, der sich wirklich momentan wünschte, er hätte an einer "Bewegungsmagie-Schule" abgeschlossen
[ Stichwort: "TRANSVERSALIS..."  ]
Edited by Ragon_der_Magier (03/06/08 10:54 AM)
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#8870 - 03/06/08 11:05 AM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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Quote:
...
Voraussichtlich nichts. Interessieren würde er mich zwar schon, aber da ich noch Nachholbedarf mit Filmen wie "No Country for Old Men" und "Michael Clayton" habe und die Kritiken zu "Elah" nicht ganz so toll ausgefallen sind, werde ich wohl bis zur TV-Auswertung warten. ...
Ja nun denn - aber das hier:
Neu im Kino: "Die Schwester der Königin" - Die Politik der Begierden
Natalie Portman UND Scarlett Johansson in einem Film (als um die Macht an der Seite des Königs buhlende Schwestern)
- das MUSS doch ausreichen um sich der Gunst eines Genußes im Kino Deinerseits zu versichern! Oder?

Ragon, der ränkeschmiedende Magier
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#8872 - 03/07/08 03:17 PM
Elfen Lied im Kino !
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Ancient Dragon
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Loc: Krynn
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Frohe Kunde für Fans anspruchsvoller Animes: "Elfen Lied" wird in diesem Frühjahr in ausgewählten Kinos zu sehen sein, wobei es 3 Vorstellungen mit jeweils 4-5 Episoden geben soll. Der Eintritt ist frei (!), bei einem Mindestverzehr von 5,- EUR. Nähere Infos, siehe: Cinefacts
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#8873 - 03/07/08 04:29 PM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
Registered: 03/10/03
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Quote:
...
Als Doktorand hat man nunmal nicht mehr so viel Zeit und Geld wie als einfacher Student ...
Nana, aber Deinem Doktorvater muß doch klar sein, daß es immer eines "ausführlichen Quellenstudiums" bedarf. Und das is´ nunma´ nich´ nur so für lau zu bekommen.
Also Ralf, wenn ich es nicht besser wissen sollte, dan würde mir dünken, daß Deine einstmals so strahlende Überzeugungskraft so langsam flöten geht...
Auf der anderen Seite, da Du Dich nicht mal von diesen Zwei Circen zum Kinobesuch betören läßt... - wirst Du mir am Ende gar einfach nur langsam alt werden!?!?
Ragon
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#8874 - 03/08/08 05:49 AM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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Loc: Franken
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In Antwort auf:
Nana, aber Deinem Doktorvater muß doch klar sein, daß es immer eines "ausführlichen Quellenstudiums" bedarf. Und das is´ nunma´ nich´ nur so für lau zu bekommen. 
Also Ralf, wenn ich es nicht besser wissen sollte, dan würde mir dünken, daß Deine einstmals so strahlende Überzeugungskraft so langsam flöten geht... 
Mein Doktorvater hat ehrlich gesagt seit fast einem Jahr nichts mehr von mir gehört. Und da ging es auch nur um das Empfehlungsschreiben, das er mir für meine überarbeitete Diplomarbeit angeboten hatte ...
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#8875 - 03/12/08 05:26 AM
Re: Kino, Kino, Kino
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Archmage
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Loc: Franken
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MICHAEL CLAYTON: Michael Clayton (George Clooney) ist ein "Ausputzer". Sein Job ist es, die mächtigen (=reichen) Klienten seiner großen Anwaltsfirma aus selbstverschuldeten Schwierigkeiten rauszuhauen, möglichst BEVOR Polizei oder gar Presse Wind davon bekommen. Doch diesmal bekommt Clayton einen besonders heiklen Auftrag: Der für die Kanzlei in einem langjährigen Multi-Milliarden-Mega-Prozeß als Verteidiger eines großen Pharma-Konzerns tätige (und mit Clayton befreundete) Staranwalt Arthur Edens droht mitten im Prozeß die Seiten zu wechseln und den Klägern ein hochbrisantes Memo zugänglich zu machen, das die Schuld des Konzerns ziemlich eindeutig beweisen würde. Michael Clayton soll Edens wieder zur Vernunft bringen, doch der stellt sich reichlich bockig an ... "Michael Clayton" ist im großen und ganzen ein klassischer 70er-Jahre-Verschwörungsthriller im Stile eines "Die drei Tage des Condor" oder "Das China Syndrom". Passenderweise ist denn auch "Condor"-Regisseur Sydney Pollack hier in einer Nebenrolle als einer von Claytons Bossen zu sehen.  Doch gibt es einige Details, die "Michael Clayton" von den genannten Filmen unterscheiden. Einmal ist da die Atmosphäre zu nennen. Während die 70er-Jahre-Filme v.a. dank des Kalten Krieges von einer extremen Paranoia lebten, ist diese hier deutlich weniger ausgeprägt. Selbst das klassische Motiv des gesichtslosen, bösen Konzerns wirkt hier bei weitem nicht so extrem. Dies ist vor allem das Verdienst von Tilda Swinton (die für ihre Rolle mit dem OSCAR ausgezeichent wurde), die als Konzern-Vertreterin zwar die Rolle des Film-Bösewichts übernimmt, dieser aber trotz recht geringer On-Screen-Time erstaunliche Tiefe und Menschlichkeit verleiht und somit den abstrakten "bösen Konzern" auf eine konkrete menschliche Ebene herunterholt. Vor allem aber ist es die Titelfigur des von George Clooney wieder einmal herausragend gespielten Michael Clayton, die den Film so interessant macht. Während es in den 70ern meist mehr oder weniger strahlende Helden waren, die den üblen Machenschaften von "denen da oben" auf die Spur kamen (z.B. Journalisten oder junge, idealistische Anwälte), ist Clayton eher ein Anti-Held, ja beinahe sogar selbst einer von den Bösen. Zumindest befindet er sich absolut in der Grauzone und vor allem: Er weiß das auch! Man kann nicht gerade behaupten, daß sein sehr spezieller Job ihm großen Spaß macht und seine zahlreichen privaten Probleme helfen auch nicht unbedingt weiter. Michael Clayton ist - obwohl er sich durchaus bemüht - kein moralischer Mensch. Erst die Zwickmühle, in die sein Freund Arthur Edens ihn bringt, zwingt ihn regelrecht dazu, endlich aus seinem langjährigen, für ihn selbst deprimierenden Trott auszubrechen. Michael Clayton ist ein realistischer "Held", ein menschlicher "Held". Also eigentlich gar kein Held. Sondern nur jemand, der plötzlich versucht, das Richtige zu tun. Und da Clayton von George Clooney gespielt wird, hat er trotz all seiner Schwächen die Sympathien des Publikums. Viele Kritiker haben denn auch den Film als reines Clooney-Vehikel bezeichnet. Damit tut man zwar den hervorragenden Nebendarstellern Unrecht (nicht umsonst erhielt "Michael Clayton" insgesamt drei Darsteller-Nominierungen bei den OSCARs), aber letztlich stimmt es schon. Ohne Clooney würde der Film wahrscheinlich nicht funktionieren. Und Regie-Debütant Tony Gilroy nutzt das Charisma und die schauspielerischen Fähigkeiten seines Stars denn auch weidlich aus - bis weit hinein in den Abspann (eine tolle Szene!). Auch sonst muß man Gilroy loben: Er hantiert mit erstaunlicher Souveränität mit Stilmitteln wie Zeitsprüngen und Perspektivwechseln, die einen mitunter gar an "Memento" erinnern. Er legt Wert auf Details, ohne sie durch langatmige Erklärungen der Protagonisten zu zerreden. Und auch die zurückhaltende, aber erhabene, gute Musik von Altmeister James Newton Howard überzeugt. Dennoch hat auch dieser Film seine Schwächen: Beispielsweise die, daß durch die starke Clooney-Zentrierung die anderen Charaktere sich nicht so gut entfalten können, wie es möglich wäre. Außerdem kommt das Ende ein wenig zu plötzlich und ist zudem inhaltlich diskutabel. Ohne spoilern zu wollen: Die finale Wendung ist erstens sehr vorhersehbar und zweitens meines Erachtens nicht hundertprozentig glaubwürdig angesichts dessen, was man in den knapp 120 Minuten zuvor gesehen hat. Aber insgesamt hat mir "Michael Clayton" sehr gut gefallen. Er ist kein spektakulärer Film, sondern eher ein nostalgisch anmutendes Vergnügen. Und ich mag sowas. Geadelt durch die tollen Schauspieler (auch wenn ich Tom Wilkinsons deutsche Synchron-Stimme unpassend fand) ergibt das schöne 8,5 Punkte.
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#8876 - 03/14/08 07:27 AM
Re: hot fuzz
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Archmage
Registered: 03/10/03
Posts: 5509
Loc: Germany
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Pat schrieb: Quote:
TRANSFORMERS
Gewaltige Action + Gigantische Roboter, die sich in Fahrzeuge transformieren + eine Portion Humor + Nostalgiefaktor = Absolut Win!!
[...]
Ich freue mich auf jeden Fall auf einen zweiten Teil und gebe dem Film die Höchstnote von 10 Punkten. Ausserdem werde ich mein nächstes Kind "Optimus Prime" taufen.
Ich habe den Film gestern gesehen - leider nicht im Kino - und bin zwar ähnlich begeistert wie Pat, aber nicht ganz so euphorisch, daß ich 10 Punkte vergeben würde.  Zuerst einmal ist es tatsächlich so, daß der Film stellenweise wirklich witzig ist. Größtenteils nimmt er sich selbst nicht ganz so ernst und die Dialoge lassen einen oft schmunzeln. Sicherlich kommen dann andere Passagen, in denen z.B. insb. Optimus Prime etwas zu pathetisch wird, aber das hält sich in Grenzen. Die Story ist bei solch einem Film eher nebensächlich, allerdings sind doch einige Sachen vorhanden, die selbst für einen SciFi-Blockbuster ohne viel Tiefgang logisch kaum nachvollziehbar sind. Normalerweise heißt es darauf "In so einem Film ist das egal!", aber das denke ich nicht. Die Story und Handlung können schlecht sein, kein Problem, aber wenn das Gezeigte unlogisch im Rahmen des Filmes wird, finde ich es nicht gut. Größtes Beispiel: Spoiler : Warum soll Sam am Ende den Cube auf das Dach zum Hubschrauber bringen? 1. Macht es keinen Sinn, weil die Hubschrauber auch nicht sicherer vor den Decepticons sind als die Leute am Boden. 2. wäre einer der Autobots schneller und einfacher auf dem Dach.
Macht aber nix... man kann es verschmerzen.  Zwei weitere Highlights des Films sind die beiden Damen. Rachel Taylor als junge Wissenschaftlerin hat keine riesige und vor allem realistische Rolle, aber naja... sie sieht wenigstens gut dabei aus.  Und Megan Fox als Sams Freundin wider Willen... die Rolle ist größer, sie spielt sie nicht immer sehr überzeugend, aber sie sieht umwerfend gut aus. 
Die Special Effects stehen den Damen in nichts nach... einfach fantastisch, manchmal sogar etwas zu viel des Guten! Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß der Goldene Kompaß bessere Effekte zu bieten hat und daher den Oscar verdient.
Alles in allem dachte ich, daß TRANSFORMERS eher eine langweilige Materialschlacht werden würde... ich wurde sehr positiv überrascht und vor allem blendend unterhalten. Dafür gibt es verdiente 8 Punkte von mir für perfektes Popcorn-Kino! 
P.S: Shia LaBeouf hat mich als etwas trotteliger, nervöser und am Ende tapferer junger Mann wider Erwarten ebenfalls überzeugt. Die Rolle hatte zwar durchaus auch Nerviges, aber seine Sache hat er gut gemacht. D.h. für Indy4 sehe ich in dem Punkt nicht mehr schwarz. 
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Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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